Montag, den 26. September 2016: Cap Corse

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Einmal um den "Finger" gewickelt

Nach einer etwas unruhigen Nacht (die Müllabfuhr arbeitete tatsächlich schon um 4 Uhr morgens) beschlossen wir gar nicht erst in Bastia zu frühstücken, sondern sofort mit dem Wagen gen Norden loszufahren.

In der Stadt war der Verkehr noch sehr dicht und ich dachte, dass sich das auf dem Land dann mal ändern wird. Er wurde auch weniger, die Durchschnittsgeschwindigkeit blieb allerdings bei 30 km/h, weil die Straßen so eng und kurvenreich sind. Nach einer Weile gewöhnte ich mich jedoch daran und fand Freude an dieser Entschleunigung. Man bekommt ein ganz neues Gefühl für Entfernungen, denn was auf der Karte nach 20 km aussieht, ist in echt 30 km und man braucht eine gute Stunde!

In Erbalunga hielten wir an, frühstückten, kauften ein und schauten uns in dem hübschen Dörfchen um. Das Meer gab uns einen kleinen Vorgeschmack auf das, was uns später erwarten würde. So fuhren wir weiter gen Norden bis Macinaggio.

Dort wollten wir ein kleines Stück auf dem Sentier des Douaniers (Zöllnerweg) wandern und mussten uns erstmal mit einem zusätzlichen Strohhut eindecken; die Sonne brannte herab wie im höchsten Hochsommer und im Schatten waren es immerhin 27°C.

Der Wanderweg führte am Strand von Macinaggio vorbei, wo wir dem herrlichen Nass nicht widerstehen konnten und uns kurz abkühlten. Weiter ging es mit fantastischen Aussichten auf das Meer und italienischen Inseln zum paradiesischen Strand von Tamarone. Diesen notierten wir uns für den Rückweg, denn wir wollten weiter bis zur Chapelle Santa Maria della Chiappella.

Hier gab es den ersten Schatten, der wirklich gut tat. Wir machten noch einen kleinen Schlenker zum Tour Santa Maria bevor wir den Rückweg zunächst zum Strand von Tamarone mit zweitem Badestopp und schließlich nach Macinaggio antraten.

Mittlerweile war es schon 17:15 Uhr und wir wollten noch den "Finger", das Cap Corse umrunden. So fuhren wir gemächlich los und genossen alles um uns herum. Den obligatorischen Fotostopps wurde selbstverständlich nachgegangen.

Als wir nach langer Fahrt in Nonza ankamen und es schon fast dunkel war, beschlossen wir dort zu Abend zu Essen. Wir fanden ein sehr schönes Lokal, von dem wir das letzte Licht auf den Strand und das Meer genießen konnten; es war noch warm genug, um draußen zu essen!

Die Fahrt nach Bastia erlebten wir leider im Dunkeln, aber so konnten wir unsere erste Eindrücke verarbeiten und den nächsten Tag planen, denn wir hatten nur die zwei ersten Nächte in Bastia geplant.

Statistiken des Tages

Die folgende Tabelle zeigt die Statistiken unserer Wanderung mit der Länge in km, den positiven Höhenmetern in m und der Dauer in Std. Zusätzlich zeigt sie die mit dem Auto zurückgelegte Strecke in km. Eine Übersichtstabelle befindet sich auf der Übersichtsseite.
Diese Tabelle basiert auf ungefähren Werten und hat keinen weiteren Sinn.

Datum Be­schreib­ung Länge [km] Pos. hm [m] Länge [Std] Auto­fahrten [km]
26.09.16 Sentier des Douaniers 10,1 229 4,5 120,0
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