Samstag, den 1. Oktober 2016: Von Calvi nach Porto

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Entspannung im Fango-Tal

Für diesen Tag war Regen vorhergesagt worden, der dann auch für etwa 2 Stunden eintrat, doch er begann mit fast wolkenlosem Himmel. Ein optimaler Autoreisetag eben.

Da es am Vorabend schon dunkel gewesen war, als wir ankamen, nutzten wir den sonnigen Vormittag und schlenderten durch Calvi. Wir konnten die hohen Berge der Vortage gut sehen, doch dort wo unsere Berge (Muvrella und Cinto) waren, waren sie in Wolken eingehüllt. Wie schön, dass wir am sonnigen Meer waren.

Dann fuhren wir los Richtung Süden. Ein paar Kilometer weiter machten wir den kurzen Umweg zur Chapelle Notre-Dame-de-la-Serra und genossen einen letzten Blick auf Calvi.

Wir fuhren weiter die Küstenstraße entlang und der Himmel wurde immer grauer. Irgendwann fielen dann die ersten Tropfen. Der Übergang von Meer zu Himmel wurde immer fließender bis wir ihn nicht mehr erkennen konnten. Die Landschaft war kaum besiedelt, allenfalls alle 20 Minuten kam uns ein Auto entgegen. Das herrliche Grün und die rötlichen Felsen schienen grau, der Himmel war grau, das Meer war grau. Die Fahrt wurde trotz der vielen Kurven auf eine komische Art und Weise monoton. Wir waren im froh, im trockenen Auto zu sitzen.

Als wir die Brücke über den Fango überquerten, sahen wir, dass der Fluss völlig ausgetrocknet war. Und das kurz vor der Mündung! Ein seltsames Bild. Der Regen hatte mittlerweile nachgelassen und nach einem kurzen und nicht sonderlich lohnenswerten Abstecher nach Galéria entschieden wir uns, das Fango-Tal hinaufzufahren.

Im Fango-Tal gibt es ein paar schöne alte Genuesenbrücken, von denen wir uns die Ponte Vecchiu anschauten. Dort war der Fluss nicht ausgetrocknet, im Gegenteil. Herrlich klares und ruhiges Wasser floss unter uns durch.

Wir fuhren weiter bis Mont Estremo, bevor wir wieder umkehrten. Zwischendrin gab es trotz der vielen Wolken sehr schöne Aussichten, unter anderem auf die A Muvrella! Ich guckte auf die Karte und checkte, ob dies möglich sei, und ich verglich mit den Fotos, die ich von dem Berg in diese Richtung aufgenommen hatte - und siehe da, es stimmte. Von der Muvrella konnte man tatsächlich das Fango-Tal sehen, nur wussten wir das zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Kurz vor Galéria bogen wir links ab und folgten der Straße, die nie enden wollte, bis Porto. Denn obwohl Porto von Galéria nur 16km Luftlinie entfernt sind, sind es 52km auf der Straße mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 30 km/h und einer Dauer von 1h30. Fragt Google!

Es zog sich einfach unfassbar lange hin. Aber die Sonne kam wieder hervor und vom Col de Palmarella konnten wir die schönsten Aussichten auf den Capu d'Orto (1294m), Monte Senino (618m), Golf von Porto und die Scandola-Halbinsel genießen!

Mit Einbruch der Dunkelheit erreichten wir unser Hotel und mussten ernsthaft auf Parkplatzsuche gehen, da Porto mehr Hotels besitzt als Einwohner. Aber - wir waren nur 117km gefahren, wie kann man da nur den ganzen Tag für brauchen?
Egal. Schlafen gehen und auf den nächsten Tag gespannt sein.

Statistiken des Tages

Die folgende Tabelle zeigt die Statistiken unserer Wanderung mit der Länge in km, den positiven Höhenmetern in m und der Dauer in Std. Zusätzlich zeigt sie die mit dem Auto zurückgelegte Strecke in km. Eine Übersichtstabelle befindet sich auf der Übersichtsseite.
Diese Tabelle basiert auf ungefähren Werten und hat keinen weiteren Sinn.

Datum Be­schreib­ung Länge [km] Pos. hm [m] Länge [Std] Auto­fahrten [km]
01.10.16 Ruhe - - - 117,0
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