Sonntag, den 2. Oktober 2016: Calanche, Scandola & Girolata mit dem Boot

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Korsika vom Meer aus

Diesen Tag kann man nun wirklich als Ruhetag verbuchen. Wir sahen sehr viel, waren aber weder zu Fuß noch mit dem Auto unterwegs. Wir entschieden uns für eine Bootstour zu den Calanche, der Scandola und Girolata.

Es sollte ein sehr schöner, ruhiger Tag werden. Die Berge waren zwar von Wolken umhüllt, auf die Küste und das Meer lachte die Sonne. Das Meer war unser Ziel.

Vormittags erkundeten wir ein bisschen Porto und seinen Strand, bloß um festzustellen, dass es sehr klein, aber auch sehr schön war. Wir wollten auch wieder schwimmen gehen, allerdings erst nach der Bootsfahrt.

Gegen 14 Uhr ging es mit dem kleinen Boot und 7 anderen Personen (inkl. Kapitän) los in Richtung der Calanche von Piana. Es war richtig schön, einfach so die Beine hochzulegen und den Wind durch das Haar sausen zu lassen. Außerdem war es mal etwas anderes, Korsika vom Meer aus zu sehen.

Der Kapitän machte seine Führung sehr unterhaltsam und mit viel Humor, zum Beispiel steuerte er geradeaus auf einen Felsen zu und drehte dann dem Steuerrad den Rücken zu, schaute uns an und fragte uns, ob wir Angst hätten. Neben mir hörte ich "der kann sich das gar nicht leisten uns auflaufen zu lassen, da müsste er zu viel Schadensersatz leisten". Immer diese Juristen .

Er machte seine Sache jedenfalls sehr gut und steuerte so eng durch die Felsen, dass wir sie manchmal hätten streicheln können. Wir fuhren durch Felsen durch, in Höhlen hinein und durch Felstunnel durch bis wir zum Capu Rossu kamen. Die Küste der Calanche ist hochinteressant mit ihren vielen Höhlen und Felsspalten!

Vom Capu Rossu fuhren wir dann geradeaus zur Scandola und konnten den Golf von Porto in all seiner Schönheit genießen. Die Scandola ist ein Naturschutzgebiet, das sogar UNESCO-Welterbe ist. Es darf generell und prinzipiell nicht betreten werden und ist somit nur von Seeseite her erreichbar (es führen keine Wanderwege hin).

Auch dort ging es zwischen Felsen und in Grotten hinein. Der rote Stein (Porphyr) gab einen herrlichen Kontrast zu dem Meeres- und Himmelsblau!

Anschließend fuhren nach Girolata, einem Fischerdorf, das nur übers Meer oder einen Wanderpfad erreichbar ist, wo wir 50 Minuten Aufenthalt bekamen. So konnten wir ein bisschen die Seele baumeln lassen und den Strandkühen zuschauen.

Nachdem wir wieder in Porto waren, machten wir uns strandfertig und schwammen quasi in den Sonnenuntergang hinein.

Statistiken des Tages

Die folgende Tabelle zeigt die Statistiken unserer Wanderung mit der Länge in km, den positiven Höhenmetern in m und der Dauer in Std. Zusätzlich zeigt sie die mit dem Auto zurückgelegte Strecke in km. Eine Übersichtstabelle befindet sich auf der Übersichtsseite.
Diese Tabelle basiert auf ungefähren Werten und hat keinen weiteren Sinn.

Datum Be­schreib­ung Länge [km] Pos. hm [m] Länge [Std] Auto­fahrten [km]
02.10.16 Ruhe - - - -
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