Dienstag, den 4. Oktober 2016: Spelunca-Schlucht, Niolu & Restonica-Tal

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Von der Küste zurück in die Berge

Für diesen Tag hatten wir uns viel vorgenommen: wir wollten nach Corte, der heimlichen Hauptstadt Korsikas und ein bisschen im Tavignano-Tal wandern. Doch es kam ein bisschen anders zumal wir noch keine weitere Übernachtung geplant hatten. Wir wussten nur, dass wir am darauffolgenden Tag nach Süden fuhren und den Monte Renoso besteigen wollten.

Nach nun drei Übernachtungen war es an der Zeit, Porto hinter uns zu lassen. Unser Faible für kleine Straßen führte uns durch Ota und zu einer kleinen Genuesenbrücke, der Ponte di Pianella.

Eigentlich wollten wir zügig weiterfahren, doch als wir an der Spelunca-Schlucht (Gorges de Spelunca) vorbeikamen, mussten wir aussteigen und andertalb Stunden bis zur Pont de Zaglia, einer Genuesenbrücke mitten im Nirgendwo, laufen. Es war einfach so schön!

Um 12 Uhr waren wir wieder am Auto und hatten noch viele Kilometer bis Corte vor uns, war die Spelunca-Schlucht doch nur 10km von Porto entfernt. Wir machten wie immer das beste daraus und fuhren erstmal los, um kurze Zeit später von einer riesigen Ziegenherde auf der Straße angehalten zu werden.

In Evisa kehrten wir kurz ein, bevor wir weiter zum Col de Verghio (1478m) fuhren. Je höher wir kamen, desto alpiner wurde das Gelände und so schön auch die Küste ist, war es umso schöner zurück in die Berge zu kommen.

Der Col de Verghio ist der höchste korsische Pass, der mit dem Auto erreichbar ist und die Aussicht auf das Niolu und das Cinto-Massiv ist phänomenal. Kaum zu glauben, dass wir vor ein paar Tagen dort oben gewesen waren.

Auf der Weiterfahrt gab es immer mal wieder Stellen von denen man tolle Aussichten sowohl auf den Monte Cinto selbst als auch auf die Paglia Orba hatte. Kurz vor Corte wand sich die abenteuerliche Straße durch die abenteuerliche Schlucht Scala di Santa Regina.

Als wir in Corte ankamen, hatten wir plötzlich gar keine Lust mehr auf Stadt und fuhren lediglich rechts ran, um den weiteren Tagesverlauf zu planen, denn wir hatten noch immer keine Übernachtungsmöglichkeit gebucht.

Wir buchten eine Übernachtung in Vizzavona und entschieden uns statt im Tavignano-Tal zu wandern mit dem Auto das Restonica-Tal hinauf und wieder hinunter zu fahren. Es hatte einen Asco-Tal-Flair, es sah ganz ähnlich aus und doch war die Stimmung eine ganz andere, auch weil die Wolken so tief in den Bergen hingen.

Weil wir noch Zeit bis zur Dunkelheit hatten, machten wir noch einen kurzen Abstecher zum Col de Vizzavona (1163m) und erhaschten noch einen letzten Blick auf den wunderschönen Monte d'Oro (2389m).

Statistiken des Tages

Die folgende Tabelle zeigt die Statistiken unserer Wanderung mit der Länge in km, den positiven Höhenmetern in m und der Dauer in Std. Zusätzlich zeigt sie die mit dem Auto zurückgelegte Strecke in km. Eine Übersichtstabelle befindet sich auf der Übersichtsseite.
Diese Tabelle basiert auf ungefähren Werten und hat keinen weiteren Sinn.

Datum Be­schreib­ung Länge [km] Pos. hm [m] Länge [Std] Auto­fahrten [km]
04.10.16 Gorges de Spelunca 3,0 145 1,5 162,0
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