Dabo

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Praktische Informationen

Anfahrt und Zugang

  • Startpunkt: An der D 45 zwischen Col de Valsberg (Obersteigen) und Dabo biegt südöstlich von Dabo die D 45a links ab und führt direkt zum Rocher de Dabo.
    Koordinaten (Dezimalgrad - WGS 84): 48.649092° / 7.245439° oder mit Google Maps herkommen: https://goo.gl/maps/JD7AtTTyH692

  • Öffentliche Verkehrsmittel: Bus von Sarrebourg nach Dabo (Sapeurs Pompiers) auf der Strecke Sarrebourg - Haselbourg (Linie 160) (TIM 57).
    https://www.simplicim-lorraine.eu/fr/part24/lignes-regulieres/1034
    Hinweis: Diese Linie verkehrt nur zu sehr wanderunfreundlichen Uhrzeiten und Tagen. Ich rate dringend mit einem PKW zu kommen.

    Von Dabo (Sapeurs Pompiers) (ca. 1,7 km):
    Wir laufen ein paar Meter die Straße zurück in Richtung der Kirche und biegen links in die Rue du Château ab. Dieser folgen wir bis zum Waldrand wo sie endet. Dort biegen wir rechts ab und folgen der Markierung Gelbes Kreuz bis zum Rocher de Dabo.

  • Wandervorschläge: Zum Rocher de Dabo ( 12,5 km - 473 m)

Geschichtliches

  • 12. Jhd.: Errichtung der Burg durch den Grafen Hugo VIII. von Eguisheim.
  • 1225: Nach Kämpfen mit dem Bischof von Straßburg geht die Burg an Simon von Leinigen.
  • 1515: Der Besitzer Emich von Leinigen nutzt die Burg als Raubritternest.
  • 1677: Die französischen Truppen belagern die Burg und können sie 5 Tage später auch einnehmen. Aufgrund dieser Kämpfe ist die Legende des Schwarzen Prinzen entstanden.
  • 1679: Die französischen Truppen unter Ludwig XIV. zerstören die Burg vollständig.
  • 1890: Auf dem Burgfelsen wird eine Kapelle erbaut, die heute besichtigt werden kann.

Legenden

Der Schwarze Prinz

Der Legende nach soll sich ein deutscher Söldner nach Abzug der französischen Truppen in Richtung Flandern in der Burg von Dabo eingenistet haben. Sogleich war er raubend und mordend unterwegs, man sagt er hätte die widerwilligen Menschen, die ihm ihr Gut nicht hergeben wollten, am nächstbesten Baum erhängt. Er traumatisierte die Gegend von Wasselonne bis Lutzelbourg, was ihm den Spitznamen "Schwarzer Prinz" einbrachte.

Als Wilhelm III. von Oranien der schreckliche Ruf des Schwarzen Prinzen zu Ohren kam, machte er ihm ein Angebot: Er, der Schwarze Prinz, würde reich belohnt werden, wenn er und seine Männer die französischen Truppen dezimieren würde. So zogen sie in Richtung Flandern und mordeten eine Soldatentruppe nach der anderen. Daraufhin setzte sich die königliche Armee daran den Schwarzen Prinzen zu fangen, indem sie die Burg von Dabo einnahmen - mit Erfolg.

Die französischen Truppen exekutierten den Schwarzen Prinzen, wohlwissend, dass er einen riesigen Schatz hortete, dessen Versteck er mit in den Tod nahm. Im Jahre 1960 war der Schwarze Prinz wieder in aller Munde und es kamen Menschen mit Metalldetektoren, die auf der Suche nach dem Schatz waren. Irgendwo am Dagsburger Felsen muss er sich doch befinden. Bis heute ist allerdings noch niemand fündig geworden...

Wichtige Hinweise

Das Be­treten der hier auf­ge­führ­ten und be­schriebenen Orte ge­schieht gänz­lich auf eigene Ge­fahr!
Alle An­gaben ohne Ge­währ!

Bitte be­achte und be­rück­sichtige un­bedingt die Warn­schilder des Jagd­betriebs (haupt­sächlich im Herbst) und der Fällungs­arbeiten. Vor allem bei den Fällungs­arbeiten herrscht Lebens­gefahr.

Bitte be­achte, dass die Strecken der Wanderungen und Burg­zugänge zwischen­zeitlich geändert sein können. Falls dies der Fall sein sollte, würde ich mich über eine kurze Nachricht an adminwanderparadies-wasgau.de oder über das Kontaktformular freuen, vielen Dank!

Einige angegebene Park­plätze sind keine offiziellen Park­plätze, sondern Stellen am Straßen- oder Weg­rand. Bitte respektiere diese Stellen und die Natur.