Weinbiet und Wolfsburg

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Nördliche Neustadter Hausrunde

Diese Wanderung beginnt am Haardter Winzer und führt uns zunächst durch die Weinberge an Haardt vorbei und nach Gimmeldingen. Ab dort wandern wir das hübsche Mußbachtal hinauf bis zum Forsthaus Benjental. Hier beginnt nun der richtige und längere Aufstieg vorbei am Steinernen Hai und dem Loosenbrunnen hinauf zum Weinbiet. Nebst Einkehrmöglichkeit kann auch der Aussichtsturm bestiegen werden, der uns eine traumhafte Sicht ermöglicht: Donnersberg, Odenwald, Schwarzwald, Kalmit und der Luitpoldturm können bei gutem Wetter am Horizont erscheinen! Durch traumhafte Kiefern-Heidewälder geht es nun bergab am Steinernen Hirsch vorbei zum Neustadter Bergstein, der uns ebenfalls eine schöne Aussicht auf Neustadt und die Wolfsburg beschert. Anschließend führt uns der Weg zur Wolfsburg, die über dem Speyerbachtal thront. Über den Sonnenweg gehen wir nun zurück Richtung Startpunkt. Kurz vor Schluss der Tour lohnt sich ein Abstecher zum Deidesheimer Tempel und als letztes Highlight erwartet uns noch die Dr. Welsch-Terrasse.

Praktische Informationen

  • Interaktive Tourenkarte: http://u.osmfr.org/m/685554/
    Wanderkarte: Lambrecht & Neustadt a.d.W.

  • Druckversion: Weinbiet und Wolfsburg (pdf)

  • Download: Weinbiet und Wolfsburg (gpx)

  • Startpunkt: Parkplatz am Haardter Winzer im Neustadter Stadtteil Haardt.
    Koordinaten (Dezimalgrad - WGS 84): 49.360182° / 8.138319° oder mit Google Maps herkommen: https://goo.gl/maps/4TNgK2oxSPT7fWSr6
    Alternative(r) Startpunkt(e): Parkplatz bei der Dr. Welsch-Terrasse: https://goo.gl/maps/hnpM9421L7u1Lau27
    Parkplatz am Gimmeldinger Sportplatz: https://goo.gl/maps/BcVsXXKQSoinuowCA
    Wanderparkplatz Forsthaus Benjental: https://goo.gl/maps/bxtFPSLSfyA47JSz8
    (wer hier startet, wandert versetzt zur Beschreibung).

  • Öffentliche Verkehrsmittel: Bus zur Haltestelle Haardt (Winzer) (am Sartpunkt).
    Alternativ: Bahnhof Neustadt (Weinstr.) Hbf
    https://vrn.de

    Zuweg vom Bahnhof Neustadt (Weinstr.) Hbf zum Startpunkt (ca. 1,5 km):
    Wir folgen der Markierung Zuweg zum Pfälzer Weinsteig und der Bahnhofstr. am Saalbau vorbei nach Westen. Dann geradeaus auf die Landauer Str. Wir biegen rechts in die Hauptstraße ab und folgen nun dem Pfälzer Weinsteig, der uns durch die Neustadter Altstadt und den Haardter Treppenweg zur Dr. Welsch-Terrasse führt. Ab hier erneut der Markierung Zuweg zum Pfälzer Weinsteig Richtung Haardt bis zum Startpunkt der Wanderung folgen. Am Ende der Wanderung den gleichen Weg zurück zum Hbf.

  • Ungefähre Länge:
    14,6 km

  • Anstieg:
    426 m

  • Anforderungen: Anspruchsvolle Wanderung auf sehr gut markierten Waldwegen und -pfaden mit kurzen unmarkierten Strecken- und Straßenabschnitten in den Ortschaften. Da es auf den ersten Kilometern wenig Schatten gibt, ist vor allem im Sommer jeglicher Sonnenschutz empfehlenswert.

  • Einkehr: In Haardt, Gimmeldingen, dem Alten Jagdhaus Looganlage, dem Forsthaus Benjental und dem Weinbiethaus.

Wegbeschreibung

Am Restaurant Winzer biegen wir rechts auf den Mandelring (Bushaltestelle) und gehen an der Gabelung geradeaus in den Aspen Weg. Kurz später biegen wir links auf einen Wirtschaftsweg (Weinlagenweg) ab und folgen ihm mit der Markierung Pfälzer Mandelpfad (Mandelblüte) durch die Weinberge. Zu unserer Linken thront das Haardter Schlösschen auf der Halbhöhe. Nach einer Straßenüberquerung geht es geradeaus durch einen Teil von Haardt und weiter auf dem Pfälzer Mandelpfad (Mandelblüte). Am Ende der Bebauung geht es nach rechts und direkt danach links Richtung Gimmeldingen.

Um zu vermeiden auf der Hauptstraße zu laufen, halten wir uns vor den ersten Häusern Gimmeldingens rechts. Anschließend geht es links und wieder rechts. Kurz vor der Peter-Koch-Str. folgen wir dem etwas verwachsenen Pfad halblinks hinunter zur Straße, der wir nach links folgen und erreichen Gimmeldingen (1). An der Kreuzung folgen wir links der Hainstr. und biegen dann rechts hinab in die Talwiesenstr. Auf der anderen Talseite folgen wir der Straße "Im Tal" mit der Markierung Zuweg zum Pfälzer Weinsteig nach links. An der Ludwigsruhe stoßen wir auf den Pfälzer Weinsteig, dem wir nun durch das Mußbachtal Richtung Neustadt folgen. Der Weg führt nun häufig direkt am Mußbach zum Alten Jagdhaus Looganlage. Hier befindet sich auf der linken Seite ein altes Steintor. Über den Wanderparkplatz geht es nun an der Gabelung rechts (am Bach entlang) zum Forsthaus Benjental (2).

Ab hier beginnt nun der eigentliche Aufstieg zum Weinbiet. Am Forsthaus Benjental biegen links ab und folgen dem Pfad und dem Pfälzer Weinsteig im Zickzack den Berg hinauf. Nach einer Weile passieren wir den Steinernen Hai (auf das gelbe Hinweisschild auf der linken Seite achten). Der Pfälzer Weinsteig führt uns am Loosenbrunnen vorbei hinauf zum Weinbiet (3). Vom Aussichtsturm können wir eine traumhafte Aussicht in alle Himmelsrichtungen genießen.

Weinbiet

Mit einer Höhe von 554 Metern über dem Meer zählt der Weinbiet zu den höheren Bergen im Pfälzerwald. Er beschert den im Windschatten des Berges liegenden Neustädter Ortsteilen Gimmeldingen, Mußbach und Königsbach ein regenarmes Klima, welche den Anbau von Qualitätsweinen begünstigt.

Der Weinbietturm wurde 1874 erbaut und hat die gleichen Öffnungszeiten wie das Weinbiethaus aus dem Jahre 1926. Der 136 Meter hohe Weinbietsender wurde 1952 errichtet und versorgt die Region mit UKW-Hörfunk, DAB+ und DVB-T-Fernsehen.

Nun geht es mit dem Pfälzer Weinsteig bergab durch einen traumhaften Kiefern-Heidewald, der während der Heideblüte von Juli bis September besonders schön ist. Der Weg führt uns am Steinernen Hirsch vorbei und zweigt später nach links zum Neustadter Bergstein (4) ab. Von hier können wir eine schöne Aussicht auf Neustadt und die Wolfsburg genießen.

Der Pfälzer Weinsteig führt uns nun langsam den Hang hinab. In diesem Abschnitt ist gute Trittsicherheit von Vorteil, da es hier teilweise über steiles und felsiges Gelände bergab geht. Wir passieren verschiedene Aussichtspunkte und erreichen kurz darauf die Wolfsburg (5).

Wolfsburg

Die Wolfsburg wurde vermutlich im 13. Jahrundert zum Schutz des Talweges von Neustadt nach Kaiserslautern von Pfalzgraf Ludwig dem Kelheimer erbaut. Während des Bauernkrieges wurde die Burg 1525 zweimal erstürmt und geplündert und danach wieder aufgebaut. Im 17. Jahrhundert während des Dreißigjährigen Kriegs diente die Burg der Bevölkerung als Zuflucht. Sie wurde 1633 von kaiserlichen Truppen zerstört.

Aus Gründen des Naturschutzes bleibt die Oberburg jährlich vom 1. März bis 30. Juni geschlossen. Die Unterburg ist ganzjährig zugänglich.

Wir folgen weiterhin dem Pfälzer Weinsteig bergab. Am Wolfsbrunnen halten wir uns links und folgen dem ebenerdigen Sonnenweg mit unserer Markierung. Nach einer Weile zweigt der Pfälzer Weinsteig links ab; hier verlassen wir ihn für eine kurze Zeit und folgen geradeaus dem Weg mit der Markierung Roter aus­ge­füllter Kreis. Kurz vor Verlassen des Waldes stoßen wir wieder auf den Pfälzer Weinsteig, der uns nun durch Weinberge führt. Hier lohnt sich ein kleiner Abstecher nach links zum Deidesheimer Tempel (6).

Deidesheimer Tempel

Der Deidesheimer Tempel wurde 1853/54 von Friedrich Deidesheimer, einem Winzer und Kaufmann aus Neustadt, nach dem Vorbild des Monopteros in München erbaut. Während seiner Amtszeit als Bürgermeister soll er Maximilian II. und Ludwig I. von Bayern auf seinem Tempel empfangen haben.

Zurück auf dem Wanderweg führt uns der Pfälzer Weinsteig links in den Kübel Weg. Kurz darauf geht es halblinks hinauf zur hübsch bepflanzten Dr. Welsch-Terrasse und anschließend über Treppen hinab und zurück zum Kübel Weg. Ab hier geht es nach links und mit dem Zuweg zum Pfälzer Weinsteig zurück zum Startpunkt der Tour.

Wichtige Hinweise

Das Be­treten der hier auf­ge­führ­ten und be­schriebenen Orte ge­schieht gänz­lich auf eigene Ge­fahr!
Alle An­gaben ohne Ge­währ!

Bitte be­achte und be­rück­sichtige un­bedingt die Warn­schilder des Jagd­betriebs (haupt­sächlich im Herbst) und der Fällungs­arbeiten. Vor allem bei den Fällungs­arbeiten herrscht Lebens­gefahr.

Bitte be­achte, dass die Strecken der Wanderungen und Burg­zugänge zwischen­zeitlich geändert sein können. Falls dies der Fall sein sollte, würde ich mich über eine kurze Nachricht an adminwanderparadies-wasgau.de oder über das Kontaktformular freuen, vielen Dank!

Einige angegebene Park­plätze sind keine offiziellen Park­plätze, sondern Stellen am Straßen- oder Weg­rand. Bitte respektiere diese Stellen und die Natur.

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