Von Tieffenbach nach Wingen-sur-Moder

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Überquerung der Wasserscheide Mosel/Rhein

Diese Wanderung beginnt in Tieffenbach und steigt hinauf zum Hansmannshof. Es geht erst durchs Offenland der Nordvogesen und anschließend durch den Wald und hinab zum Etang de Donnenbach. Nun beginnt der Anstieg nach Moderfeld, wo sich die lokale Wasserscheide zwischen Mosel und Rhein durchzieht. In Moderfeld befindet sich auch die Moderquelle, die nach 98 Kilometern bei Iffezheim in den Rhein mündet. Der Weg führt uns durchs obere Modertal und teilweise an der Moder entlang nach Wingen-sur-Moder.

Praktische Informationen

Wegbeschreibung

Mit dem Bahnhofsgebäude im Rücken folgen wir der D 919 nach rechts und biegen sogleich links in die D 78 Richtung Struth ab. Bei der Kirche biegen wir links die Rue des Eglises ab und folgen unserer Wegmarkierung Grünes Dreieck. Es geht hinauf und durch Offenland. An einer Abzweigung biegen wir links ab und durchqueren den Weiler Hansmannshof (Markierung Grünes Dreieck).

Etwa 100 Meter hinter dem Weiler Hansmannshof biegen wir links ab und folgen unserem markierten Weg. An der Gabelung halten wir uns rechts und folgen dem Weg mit der Markierung Grünes Dreieck am Waldrand entlang. Nach einer Weile geht es in den Wald hinein und ins Tal hinab. Nach einer Haarnadelkurve erreichen wir den Etang de Donnenbach (1).

Hinter dem Haus (Maison de l'Eau et de la Rivière [MER]) folgen wir der Straße nach links. Etwa 200 Meter weiter halten wir uns halbrechts und folgen nun dem Chemin Forestier du Petit Mittelberg mit der Markierung Rotes Kreuz nach Moderfeld hinauf. Oben angekommen, folgen wir der Straße etwa 80 nach rechts, bevor wir links den Grasweg zwischen Trockenmauern und Häusern hinunter zur Moderquelle (2) (Source de la Moder) gehen.

Manchmal gewinnt der Teufel

Es lebte einmal ein Bauer in Moderfeld, dessen Scheune den Flammen zum Opfer gefallen war. Ohne Scheune konnte er allerdings keine Ernte einfahren und wandte sich an seine Freunde. Er bat sie ihn zu unterstützen, doch niemand wollte helfen. Der Pfarrer bot ihm an für ihn zu beten. Doch dies änderte nichts daran, dass der Maurer ohne Bezahlung nicht arbeiten würde.

In seiner Verzweiflung suchte unser Bauer den Teufel auf und schnell schlossen sie einen Pakt: Er würde eine neue große Scheune aus Stein vor dem ersten Hahnenschrei erhalten, wenn er seine Seele an den Teufel nach seinem Tod verkaufte. Sollte der Bau der Scheune beim ersten Hahnenschrei nicht fertig sein, würde ihr Pakt nichtig werden.

Als der Abend hereinbrach, sah der Bauer lauter kleine Gestalten, die sich fleißig ans Werk machten. Es waren die Gehilfen des Teufels. Er beobachtete sie wie sie in unnatürlicher Schnelligkeit das Gebäude hochzogen. Als die letzten Ziegelsteine gesetzt wurden, schlich sich der Bauer in den Hühnerstall, um dem Teufel einen Streich zu spielen. Er müsste bloß den Hahn wecken und wäre fein raus.

Als er den Hühnerstall betrat, stand der Teufel vor ihm mit dem Hahn im Arm, eine Hand um den Schnabel gelegt. "Du hast doch etwa nicht gedacht, dass du mich so einfach auf den Arm nehmen kannst" sagte der Teufel. "Um dich zu bestrafen werde ich nicht nur deine Seele beanspruchen, sondern auch deinen Körper. Ich brauche neue Gehilfen."

Der Bauer erhielt seine Scheune, doch waren seine Gewissensbisse so groß, dass er noch vor Weihnachten verstarb. In Zittersheim wurde er beerdigt und eine Nacht nach der Beerdigung war das Grab offen und der Sarg leer: Der Teufel hatte ihn geholt.

Wir folgen dem Weg mit der Markierung Blaues Andreas­kreuz bergab durch die Streuobstwiese. Am Waldrand folgen wir zunächst einem Erdweg nach rechts und biegen dann scharf links auf den Forstweg ab. Dieser führt uns in leichtem Gefälle hinab ins Moderthal. An einer etwas unscheinbaren Stelle verlassen wir den Forstweg nach rechts (Markierung Blaues Andreas­kreuz) und erreichen die Moderthalquelle (Source du Moderthal). Über zwei kleine Holzbrücken geht es zurück zum Forstweg, dem wir nach rechts folgen.

Kurz darauf überqueren wir die Moder und folgen unserem Wanderweg. Nachdem wir ein paar Häuser auf der linken Seite passiert haben, biegen wir links ab und folgen nun dem Weg mit der Markierung Grüner Ring. Wir überqueren erneut die Moder und biegen an der Kreuzung rechts ab. Es geht nun an ein paar Wochenendhäusern vorbei und durch ein Seitental. Unser Wanderweg (Markierung Grüner Ring) führt uns in leichter Steigung in die Nähe einer Straße. Wir halten uns links und passieren einen Unterstand.

Etwa 100 Meter weiter biegen wir rechts ab und folgen dem Pfad mit unserer Markierung. Wir überqueren die Schneise der Erdgasleitung und umrunden anschließend die Villa Lalique links herum. Wir folgen links der Rue Belle Vue, die vor der Bahnlinie rechts abknickt. An der Kreuzung folgen wir geradeaus der Rue du Petit Passage und biegen anschließend links in die Rue de Zittersheim ab. Am Kreisverkehr biegen wir rechts ab und halten uns dann links in die Rue de la Gare, die uns zum Bahnhof von Wingen-sur-Moder führt.

Wichtige Hinweise

Das Be­treten der hier auf­ge­führ­ten und be­schriebenen Orte ge­schieht gänz­lich auf eigene Ge­fahr!
Alle An­gaben ohne Ge­währ!

Bitte be­achte und be­rück­sichtige un­bedingt die Warn­schilder des Jagd­betriebs (haupt­sächlich im Herbst) und der Fällungs­arbeiten. Vor allem bei den Fällungs­arbeiten herrscht Lebens­gefahr.

Bitte be­achte, dass die Strecken der Wanderungen und Burg­zugänge zwischen­zeitlich geändert sein können. Falls dies der Fall sein sollte, würde ich mich über eine kurze Nachricht an adminwanderparadies-wasgau.de oder über das Kontaktformular freuen, vielen Dank!

Einige angegebene Park­plätze sind keine offiziellen Park­plätze, sondern Stellen am Straßen- oder Weg­rand. Bitte respektiere diese Stellen und die Natur.

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