Fénétrange

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Praktische Informationen

Anfahrt und Zugang

  • Startpunkt: Es befinden sich Parkplätze in der Altstadt von Fénétrange.
    Koordinaten (Dezimalgrad - WGS 84): 48.846611° / 7.020960° oder mit Google Maps herkommen: https://goo.gl/maps/7cQoDQ8RKSr

  • Wegbeschreibung (ca. 0,1 km): Von der Place Albert Schweitzer suchen wir links von der Metzgerei den Durchgang zum Innenhof der Burg (Schilder Château).

  • Öffentliche Verkehrsmittel: Bus von Sarrebourg, Sarre-Union, Sarreguemines oder Loudrefing nach Fénétrange (Gendarmerie) auf den Strecken Sarreguemines - Sarre-Union - Sarrebourg und Sarrebourg - Morhange (TER Grand-Est).
    https://www.ter.sncf.com/grand-est/gares/87406975/F%C3%A9n%C3%A9trange%20(Gendarm.)/pratique
    Hinweis: Auf dieser Linie verkehren wenige Busse und an Sonn- und Feiertagen gibt es nur eine Hin- und Rückfahrt.

    Von Fénétrange (Gendarmerie) (ca. 0,4 km):
    Wir folgen der Rue du Maréchal Leclerc (D 43) Richtung Norden (Dorfkern). An der Straßenkreuzung (D 38 / D 43) gehen wir uns zunächst geradeaus Richtung Sarre-Union und biegen aber nach dem ersten Haus rechts in die Rue de la Porte de France ab. Nachdem wir durch das alte Stadttor gelaufen sind, halten wir uns rechts und biegen rechts in den Zugang der Burg von Fénétrange ab.

Geschichtliches

  • 11. Jhd.: Erste Erwähnung von Fénétrange (dt.: Finstingen). Der Bau einer Burg ist in dieser Zeit am wahrscheinlichsten. Das gesamte Gebiet gehört dem Kloster von Remiremont.
  • 1222: Nachdem Brunico von Malberg 1136 "Advocatus Philistingis" geworden war, übergibt das Kloster von Remiremont das Gebiet den Finstingern, die sich bis dahin "Vinstinger" nannten.
  • 13. Jhd.: Das Finstinger Gebiet wird in drei Grundherrschaften geteilt: Faulquemont, Diemeringen und Fénétrange. Von nun an vergrößert sich das Geschlecht der Finstinger und erhebt sich zum Adel. Zur Blütezeit gehören den Finstingern 110 Dörfer, unter anderem Teile von Straßburg, Metz, Luxemburg und Trier.
  • 17. Jhd.: Mit dem Dreißigjährigen Krieg kommen Zerstörung und dadurch Hungersnöte und Seuchen, die einen Großteil der Bevölkerung auslöschen.
  • 18. Jhd.: Durch einen Flächentausch wird der polnische König Stanislaus Leszczynski Besitzer von Finstingen. Nach dessen Tod 1766 bleibt Finstingen unter französischer königlicher Herrschaft.
    Mit dem Bau der Eisenbahnlinie von Straßburg nach Paris und einem Halt im nahen Sarrebourg verliert Fénétrange an Bedeutung.
  • Heute ist das Dorf mit Städtchencharakter eine echte Sehenswürdigkeit in dieser Gegend und man kann den alten Wohlstand an den Häusern erkennen.

Wichtige Hinweise

Das Be­treten der hier auf­ge­führ­ten und be­schriebenen Orte ge­schieht gänz­lich auf eigene Ge­fahr!
Alle An­gaben ohne Ge­währ!

Bitte be­achte und be­rück­sichtige un­bedingt die Warn­schilder des Jagd­betriebs (haupt­sächlich im Herbst) und der Fällungs­arbeiten. Vor allem bei den Fällungs­arbeiten herrscht Lebens­gefahr.

Bitte be­achte, dass die Strecken der Wanderungen und Burg­zugänge zwischen­zeitlich geändert sein können. Falls dies der Fall sein sollte, würde ich mich über eine kurze Nachricht an adminwanderparadies-wasgau.de oder über das Kontaktformular freuen, vielen Dank!

Einige angegebene Park­plätze sind keine offiziellen Park­plätze, sondern Stellen am Straßen- oder Weg­rand. Bitte respektiere diese Stellen und die Natur.

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