Neuscharfeneck

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Praktische Informationen

Anfahrt und Zugang

  • Startpunkt: Parkplatz am Konrad-Adenauer-Platz in Ramberg.
    Koordinaten (Dezimalgrad - WGS 84): 49.261271° / 8.009471° oder mit Google Maps herkommen: https://goo.gl/maps/PqCsDydzsJx

  • Öffentliche Verkehrsmittel: Bus von Landau nach Ramberg (Konrad-Adenauer-Platz) auf der Strecke Landau - Albersweiler - Ramberg (Linie 521) (VRN).
    http://vrn.de

    Von Ramberg (Konrad-Adenauer-Platz) (ca. 2,0 km):
    Weiter ab Wegbeschreibung

  • Wegbeschreibung (ca. 2,0 km): Vom Konrad-Adenauer-Platz wenden wir uns nach Süden und laufen die Hauptstraße (Richtung Dernbach) entlang. Kurz nach der Kirche biegen wir links in den Marktweg ab (Markierung Richtung Neuscharfeneck). An der Kreuzung (Dekan-Schill-Straße) gehen wir geradeaus weiter und bleiben an der nächsten Gabelung links. Am Ende des Marktweges folgen wir links dem Weg, der uns in den Wald führt.

    Wir queren einen Pfad und gelangen zu einem breiten Forstweg. Hier biegen wir links ab und folgen dem Weg bis zur nächsten Wegspinne (Markierungen Richtung Drei Buchen und Meistersel). Dort biegen wir rechts ab und folgen dem Weg vorbei an einer Holzbank hinauf (Markierungen Richtung Drei Buchen und Neuscharfeneck). Nach ca. 50 Metern erreichen wir eine Kreuzung, die Markierung Richtung Drei Buchen zeigt nach links, wir gehen aber geradeaus weiter den Berg hinauf.

    An der nächsten Kreuzung folgen wir halblinks einem Pfad, der mit einer schwarzen Burg markiert ist im Zickzack und an einem Felsen vorbei bis zur Burg Neuscharfeneck hinauf.

  • Wandervorschläge: Neuscharfeneck, Meistersel und Ramburg ( 11,3 km - 555 m)
    Orensfelsen, Neuscharfeneck und eine historische Walddusche ( 11,9 km - 428 m)

Geschichtliches

  • 13. Jhd.: Erbauung der Burg durch die Herren von Alt-Scharfeneck, einer Seitenlinie der Scharfenberger.
  • 1416: Durch den Tod des letzten Familienmitglieds der Scharferberg-Metzer geht die Burg an Kurpfalz.
  • 15. Jhd.: Die Burg wird häufig verlehnt bis Pfalzgraf Friedrich I. im Jahre 1469 das Lehen einzieht. In dieser Zeit wird die Burg zur Festung ausgebaut.
  • 1525: Während des Bauernkriegs wird die Burg durch einen Brand zerstört und 5 Jahre später wiedererrichtet und abermals verstärkt.
  • 1633: Während des Dreißigjährigen Kriegs wird die Burg Neuscharfeneck endgültig zerstört und dient in der Folgezeit als Steinbruch.

Legenden

Einaug, der böse Scharfenecker

Auf der Burg Neuscharfeneck hauste einst ein böser Burgherr, der mit seinen Knechten gerne auf Raubzüge ging und die lokale Bevölkerung in Schrecken versetzte. Während eines Kampfes verlor er ein Auge und seitdem war sein Gesicht entstellt, sein Gemüt verbittert und sein Herz rachsüchtig. Er wurde von niemandem geliebt und nur noch Einaug, der böse Scharfenecker genannt.

Auf der anderen Talseite bewohnte ein Ritter die Ramburg, der als fromm und freundlich galt. Er wollte stets Gutes tun und war deshalb auch sehr beliebt. Es dauerte nicht lang bis Einaug eifersüchtig auf den Ritter von der Ramburg wurde. Er schmiedete Mordpläne und begab sich mit einem seiner Knechte zur Ramburg, wo sie freundlich empfangen wurden. Dort ließen sie es sich mit einem Festmahl gut gehen und zechten bis tief in die Nacht hinein. Der Ritter von der Ramburg war sehr gastfreundlich und bettete Einaug im Zimmer neben seiner eigenen Schlafstube.

Bevor er einschlief, befahl Einaug seinem Knecht den Ritter von der Ramburg im Schlaf zu ermorden. Doch jener spürte unerklärliche Ängste und ging in die Burgkapelle um zu beten. Der Knecht schlich in das Zimmer des Gastgebers und fand dieses leer vor. Er glaubte sich im Zimmer geirrt zu haben und ging in das Nachbarzimmer wo er nichts ahnend seinen eigenen Herren umbrachte.

Auf dem Gang begegnete der Knecht dem zurückkehrenden Gastgeber und erkannte seinen folgenschweren Fehler. Bald war auch das Burggesinde auf den Beinen und alle sahen den Einaug tot in seinem Blut liegen. Sie waren entsetzt über dessen Pläne, aber heilfroh, dass ihrem Herren nichts passiert war. Dieser dankte Gott und entließ den Knecht ungestraft gehen. Seitdem irren der Mörder und der Einaug ruhelos umher und besonders zur Weihnachtszeit hört man sie nachts wild herumschreien...

Wichtige Hinweise

Das Be­treten der hier auf­ge­führ­ten und be­schriebenen Orte ge­schieht gänz­lich auf eigene Ge­fahr!
Alle An­gaben ohne Ge­währ!

Bitte be­achte und be­rück­sichtige un­bedingt die Warn­schilder des Jagd­betriebs (haupt­sächlich im Herbst) und der Fällungs­arbeiten. Vor allem bei den Fällungs­arbeiten herrscht Lebens­gefahr.

Bitte be­achte, dass die Strecken der Wanderungen und Burg­zugänge zwischen­zeitlich geändert sein können. Falls dies der Fall sein sollte, würde ich mich über eine kurze Nachricht an adminwanderparadies-wasgau.de oder über das Kontaktformular freuen, vielen Dank!

Einige angegebene Park­plätze sind keine offiziellen Park­plätze, sondern Stellen am Straßen- oder Weg­rand. Bitte respektiere diese Stellen und die Natur.

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