Saint-Paul

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Praktische Informationen

Anfahrt und Zugang

Geschichtliches

  • 11. Jhd.: Errichtung der Burg.
  • 13. Jhd.: Wiederaufbau der Burg durch den Abt Edelin. Sie wird den Grafen von Leiningen als Lehen und den Fleckensteinern als Unterlehen gegeben.
  • 1470: Die Burg wird zerstört und wird kurz darauf wiederaufgebaut. Seit der Französischen Revolution ist sie im Privatbesitz.
  • Saint-Paul: Zusammen mit der Burg St-Rémy und weiteren Wehrtürmen bildete das Pauliner Schlösschen eine vorgelagerte Verteidungslinie für das Kloster Wissembourg.

Legenden

Die Weißen Damen des Pauliner Schlösschens

Einer Legende nach streift vor allem nachts, aber auch gelegentlich tagsüber, in den Reben unterhalb des Pauliner Schlösschens eine Weiße Dame umher. Sie weint und verbreitet Trauer wenn man sie sieht. Dies passiert selten, weil man sie nicht oft zu Gesicht bekommt, außer wenn es ein schlechtes Weinjahr geben soll. Soll die Weinernte jedoch gut sein, verbeitet sie Fröhlichkeit, grüßt jeden, der sie sieht und rasselt dazu mit ihrem Schlüsselbund.

Einer anderen Legende nach hört man nachts ein leises Seufzen und Weinen unweit des Pauliner Schlösschens. Bewegt man sich auf die Geräusche zu, so entdeckt man eine Weiße Dame, die vor einer Linde kniet und weint. Man erzählt, dass sie ihr uneheliches Kind getötet und hier vergraben hätte. Sie würde erst Ruhe finden, wenn die Linde groß genug ist, dass man daraus einen Sarg für das tote Kind bauen und es dann in geweihter Erde beerdigen kann.
Kaum ist die Linde ein bisschen gewachsen, wird sie jedoch gefällt. Durch den Stockausschlag wachsen immer wieder neue Ästchen empor, sodass die Weiße Dame bis zum heutigen Tage nachts ohne Ruhe umherstreifen muss.

Der schwarze Hund und der Schatz des Pauliner Schlösschens

Hinter dem Pauliner Schlösschen befindet sich neben einer Quelle ein Geheimgang, der immer verschlossen vorgefunden wird. An Karfreitag um 12 Uhr mittags liegt dort ein Hund neben der Quelle mit einem Schlüssel in seinem Maul. Wer sich traut dem Hund den Schlüssel ohne ein Laut zu entnehmen, wird den Geheimgang öffnen können. Der Geheimgang führt zu einem großen Raum, der mit Waffen jeglicher Art geschmückt ist. In der Mitte befindet sich eine Truhe, die von einem auf ihr liegenden schwarzen Hund bewacht wird. Wer eine reine Seele hat, wird keine Schwierigkeiten haben den Hund zu vertreiben und kann sich nach Herzenslust an den Schätzen bedienen. Der Sage nach ist dies bisher nur einem 12-jährigen Mädchen gelungen.

Wichtige Hinweise

Das Be­treten der hier auf­ge­führ­ten und be­schriebenen Orte ge­schieht gänz­lich auf eigene Ge­fahr!
Alle An­gaben ohne Ge­währ!

Bitte be­achte und be­rück­sichtige un­bedingt die Warn­schilder des Jagd­betriebs (haupt­sächlich im Herbst) und der Fällungs­arbeiten. Vor allem bei den Fällungs­arbeiten herrscht Lebens­gefahr.

Bitte be­achte, dass die Strecken der Wanderungen und Burg­zugänge zwischen­zeitlich geändert sein können. Falls dies der Fall sein sollte, würde ich mich über eine kurze Nachricht an adminwanderparadies-wasgau.de oder über das Kontaktformular freuen, vielen Dank!

Einige angegebene Park­plätze sind keine offiziellen Park­plätze, sondern Stellen am Straßen- oder Weg­rand. Bitte respektiere diese Stellen und die Natur.

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