Eppenbrunner Teufelstisch, Dianabild und Altschlossfelsen

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Von kleinen und riesigen Felsen

Diese Wanderung beginnt in Eppenbrunn und führt uns nach kurzem aber knackigen Anstieg zum Eppenbrunner Teufelstisch, der nicht mit dem deutlich berühmteren Hinterweidenthaler Teufelstisch verwechselt werden darf. Weiter geht es an der Felsenformation Rotenrumer Eck bis zur Französischen Grenze und zum Dianabild (Rocher de Diane), der sich schon in Frankreich befindet. Anschließend führt uns der Weg an das wohl größte Felsenriff des Pfälzerwaldes entlang, dem der Altschlossfelsen. Gut einen Kilometer geht es neben der mächtigen Felsenwand und durch ein Felsentor zu den Felstürmen der Altschlossfelsen, auf denen sich einmal eine Burg befunden haben soll. Das letzte Highlight der Wanderung ist der Hohle Felsen, dessen Gipfel uns eine schöne Aussicht auf Eppenbrunn beschert. Abschließend geht es bergab zurück zum Startpunkt der Tour.

Praktische Informationen

Wegbeschreibung

An der Straßengabelung folgen wir der Himbaumstraße und den Schildern zum Hotel Kupper. Vor diesem biegen wir rechts ab und folgen den Radwegschildern Richtung Bitche/Pirmasens und umrunden das Hotel Kupper nach rechts. Hinter dem Hotel geht es geradeaus auf dem Radweg entlang. An der Informationstafel "Eisvogel" biegen wir links ab und folgen dem unmarkierten Pfad bergauf. Rote Pfeile an den Bäumen weisen den Weg zum Teufelstisch.

Wir queren einen Forstweg und folgen dem nun steilen und unmarkierten Pfad geradeaus Richtung Teufelstisch. Vom ersten Felsen aus können wir Eppenbrunn sehen. Weiter geht es auf dem Höhenrücken und an Felsen entlang. An einem Felsen befindet sich auf der Rückseite ein eingravierter Sauenkopf. Kurz darauf erreichen wir den Eppenbrunner Teufelstisch (1).

Wir folgen weiterhin dem unmarkierten Pfad und gelangen zu einer Wegspinne. Es geht aus unserer Richtung aus kommend quasi geradeaus weiter auf den ansteigenden Grasweg mit der Markierung 4. Der Weg führt uns über eine Bergkuppe und anschließend hinab zum Rotenrumer Eck, an dem wir auf den Altschloßpfad (stilisierter Altschlossfelsen mit Bach) stoßen. Wir folgen dem Weg weiter geradeaus zur Wegspinne unterhalb des Altschlossfelsens (Picknicktisch und Infotafel).

Ab der Wegspinne folgen wir rechts dem Helmut-Kohl-Wanderweg und der sporadisch vorhandenen Markierung Roter aus­ge­füllter Kreis zu einer weiteren Wegspinne (Rettungspunkt Nr. 6811-199). Wir gehen geradeaus am Picknicktisch vorbei und folgen dem rechten der beiden Wege (Markierung Altschloßpfad (stilisierter Altschlossfelsen mit Bach)). Wir wandern nun auf der alten römischen Salzstraße von Metz zum Rhein, was wir an der auftretenden Pflasterung sehen können.

An der nächsten Kreuzung befindet sich die Deutsch-Französische Grenze. Hier biegen wir rechts ab und folgen dem Weg mit der Markierung Blau-weißer Balken Richtung Vinningen. Kurz später wird dieser zum Hohlweg und etwa 200 Meter später biegen wir links ab, um das Dianabild (Rocher de Diane) (3) zu erreichen.

Dianabild/Rocher de Diane

Das Dianabild stammt vermutlich aus römischer Zeit. Es sind drei römische Gottheiten dargestellt: in der Mitte steht die Jagdgöttin Diana, rechts von ihr steht der römische Kriegsgott Mars und links von ihr steht der Gott des Waldes Silvanus.

Wir laufen zurück zur Kreuzung und gehen weiter geradeaus. Wir folgen nun dem Weg mit der Markierung Altschloßpfad (stilisierter Altschlossfelsen mit Bach). Nach einem Linksknick in der Steigung beginnt der Altschlossfelsen. Hier lohnt sich ein kleiner Abstecher auf den südlichen Teil des Altschlossfelsens: wir folgen links des Felsen den Pfad mit den Markierungen 2 und 3. Kurz darauf erreichen wir einen Aussichtspunkt Richtung Roppeviller (Sitzbank) und wenig später den Aussichtspunkt Altschlossfelsen Süd (3).

Wir gehen zurück zur Weggabelung und folgen dem Weg mit der Markierung Altschloßpfad (stilisierter Altschlossfelsen mit Bach). Nun beginnt das Highlight schlechthin: auf gut einem Kilometer führt uns der Weg an der Felsenwand mit Höhlen, Rissen, Überhängen und Felsentoren entlang. An deren Ende erreichen wir die Burgstelle Altschlossfelsen (4).

Burg Altschlossfelsen

Die Geschichte dieser aus 4 Felsen bestehenden Burg liegt völlig im Dunkeln. Archäologen vermuten, dass die Anlage aus dem 12. Jahrhundert stammt und schon im darauffolgenden Jahrhundert zerstört wurde. Es gibt nur noch wenige Burgenelemente wie einen ehemaligen Treppenschacht und Mauerreste zu sehen.

Wir folgen dem Pfad mit den Markierungen 2 und 3 hinab und queren einen Forstweg. Kurz darauf stoßen wir auf einen breiten Forstweg, dem wir ca. 100 Meter folgen (Markierung 4) bevor wir rechts auf einen unmarkierten Grasweg abbiegen.

Wir folgen unserem Grasweg und halten uns an der Abzweigung geradeaus. Kurz darauf erreichen wir eine Wegspinne (Rettungspunkt Nr. 6811-206). Hier halten wir uns halbrechts und folgen dem linken der beiden Wege (Markierung Altschloßpfad (stilisierter Altschlossfelsen mit Bach)) hinauf zum Hohlen Felsen (5).

Wer möchte, kann den Hohlen Felsen erklimmen (geradeaus weiter, dann scharf links) und eine schöne Aussicht auf Eppenbrunn genießen. Anschließend gehen wir zurück zur Wegspinne und biegen rechts auf den Mountainbike-markierten Weg ab. An einer Abzweigung folgen wir rechts dem Hohlweg hinab und gehen anschließend geradeaus weiter (Markierung 4). An einer Pferdekoppel vorbei führt uns der Weg nach Eppenbrunn, wo wir links auf die Neudorfstraße abbiegen und kurz später den Parkplatz erreichen.

Wichtige Hinweise

Das Be­treten der hier auf­ge­führ­ten und be­schriebenen Orte ge­schieht gänz­lich auf eigene Ge­fahr!
Alle An­gaben ohne Ge­währ!

Bitte be­achte und be­rück­sichtige un­bedingt die Warn­schilder des Jagd­betriebs (haupt­sächlich im Herbst) und der Fällungs­arbeiten. Vor allem bei den Fällungs­arbeiten herrscht Lebens­gefahr.

Bitte be­achte, dass die Strecken der Wanderungen und Burg­zugänge zwischen­zeitlich geändert sein können. Falls dies der Fall sein sollte, würde ich mich über eine kurze Nachricht an adminwanderparadies-wasgau.de oder über das Kontaktformular freuen, vielen Dank!

Einige angegebene Park­plätze sind keine offiziellen Park­plätze, sondern Stellen am Straßen- oder Weg­rand. Bitte respektiere diese Stellen und die Natur.

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