Von Hinterweidenthal nach Dahn

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Etappe 1 von 6

Diese Wanderung beschreibt die erste Etappe der Mehrtagestour mit Start in Hinterweidenthal und Ende in Saverne. Sie beginnt in Hinterweidenthal und führt uns als erstes zum Wahrzeichen des Wasgau, dem Hinterweidenthaler Teufelstisch. Der Weg führt uns an weitere "teuflische" Felsen bevor es hinab ins Wieslautertal geht. Dort folgen wir dem Radweg Richtung Dahn und steigen hinter dem Haltepunkt Moosbachtal hinauf zur Burg Neudahn. An weiteren Felsen und Aussichtspunkten vorbei, darunter der Hexenpilz, der Satansbrocken, die Waidmannsruhe und der Sängerfelsen, führt uns der Weg nach Dahn.

Praktische Informationen

Wegbeschreibung

Mit dem Bahnhof von Hinterweidenthal im Rücken folgen wir der Straße nach links. Kurz darauf überqueren wir rechts die B 10 und gelangen zur B 427, der wir in den Ort hinein folgen. Wir folgen dem Straßenverlauf und biegen hinter dem Bahnübergang rechts in die Bahnhofstraße ab. Vor dem Bahnhof der Wieslauterbahn "Hinterweidenthal Ort" biegen wir rechts ab und folgen der Straße "Im Handschuhteich". Am Brauhaus Ehrstein halten wir uns schräg geradeaus und folgen den Schildern Richtung Teufelstisch, den wir schon oberhalb vor uns sehen.

Vor dem Parkplatz folgen wir dem Weg halbrechts den Hang hinauf. Am "Abzweig Teufelstisch / Am Handschuh-Kopf, 265 m" biegen wir links ab und folgen dem Pfad mit der Markierung Hinterweidenthaler Teufelstisch-Tour (Orangener Umriss des Teufelstisches auf weißem Hintergrund) hinauf zum Teufelstisch (1).

Wir folgen geradeaus der Hinterweidenthaler Teufelstisch-Tour (Orangener Umriss des Teufelstisches auf weißem Hintergrund) weiter und können nach ca. 300 Metern nach rechts einen kleinen Abstecher zur Teufelsküche machen. Zurück am Wanderweg folgen wir weiterhin der Hinterweidenthaler Teufelstisch-Tour (Orangener Umriss des Teufelstisches auf weißem Hintergrund) Richtung Schöne Aussicht und gelangen schnell zu einem weiteren Felsen, der Teufelsschmiede. Der Weg führt anschließend etwas bergauf auf den Etschberg. Wir folgen dem gut markierten Weg und erreichen nach einer Weile den hübschen Aussichtspunkt "Schöne Aussicht" (sehr kurzer Abstecher nach links).

Wir folgen dem Weg ein paar Meter hinab und queren einen Forstweg. Hier verlassen wir die Hinterweidenthaler Teufelstisch-Tour (Orangener Umriss des Teufelstisches auf weißem Hintergrund) und gehen geradeaus den unmarkierten Pfad hinab ins Tal. Dort biegen wir rechts auf einen Erdweg ab und gelangen zu einem asphaltierten Weg und der Stelle "Heibertsstein, 220 m". Wir biegen erneut rechts ab und folgen dem asphaltierten Weg, der alsbald in einen Schotterweg übergeht. Hinter dem Sportplatz und vor dem Alpaca-Gehege biegen wir links ab und folgen dem unmarkierten Grasweg.

Der Grasweg mündet in einen Forstweg, dem wir geradeaus folgen. An der Kreuzung (Rettungspunkt 6812-320) biegen wir rechts ab und folgen dem asphaltierten Weg etwa 100 Meter. An den beiden aufeinanderfolgenden Abzweigungen halten wir uns links und folgen dem Weg unterhalb der Stromleitung. Nach einer Weile erreichen wir eine Wiese und wir biegen erst rechts und danach links ab, um weiterhin dem Weg unterhalb der Stromleitung zu folgen. Dieser macht weiter oben einen leichten Linksknick und wir gelangen zu einer Kläranlage. Hier biegen wir rechts ab und folgen dem asphaltierten Weg mit der Markierung Rotes Recht­eck Richtung Dahn.

Wir überqueren eine Straße und folgen dem asphaltierten Weg nach links. Vor der Brücke über die Wieslauter biegen wir rechts auf den Radweg ab und folgen ihm Richtung Dahn. Nach einem kurzen Straßenabschnitt passieren wir den Haltepunkt Moosbachthal der saisonal verkehrenden Wieslauterbahn (Markierung Rotes Recht­eck).

Wir folgen weiterhin geradeaus dem Radweg und biegen dann scharf rechts auf einen Pfad ab, der uns mit der Markierung Felsenland Sagenweg (Geist auf blauem Hintergrund) durch das Dahner Felsentor zur Burg Neudahn (2) führt. Ein Besuch der Burg lohnt sich immer, auf einem Fenstersims kann sogar der Teufel entdeckt werden!

Burg Neudahn

Die Burg Neudahn wurde 1240 wegen Familienstreitigkeiten und Platzmangel durch Heinrich von Dahn, auch Heinrich Mursel von Kropsberg genannt, erbaut. Im 16. Jahrhundert wurden die mächtigen Batterietürme errichtet. 1689 wurde die Burg im Pfälzischen Erbfolgekreig zerstört.

Der Pfeil im Wappen derer von Sick

Es war einmal die Zeit, in der die Herren von Sick ihren Stammsitz auf Burg Neudahn hatten. Während einer Jagd wurde einer ihrer Söhne von einem Ritter von Than versehentlich getötet. Dieser bot sofort eine Geldbuße oder einen Kampf an. Doch der jähzornige Bruder des Getöteten, Kunz von Sick, lehnte ab und drohte mit Blutrache.

Kurze Zeit später als Walther von Than durch den Forst ritt, sauste plötzlich ein Pfeil neben ihm vorbei und blieb in einer Buche stecken. Walther schnappte sich den Pfeil und ritt unverzüglich zur Burg des Feindes. Dort stieg gerade ein Fest und vor allen Gästen übergab Walther dem Hausherrn den Pfeil. Der blamierte Hausherr lud voller Zorn Walther von Than zum Gelage ein. Er nahm einen Platz neben Schoneta, der Tochter des Gastgebers.

Beide unterhielten sich bestens und zu später Stunde schlug Walther dem Hausherrn Sühne vor, die ihre Feindschaft beseitigen sollte und bat um Schonetas Hand. Der ziemlich betrunkene Kunz von Sick sagte spontan zu und nahm zum Andenken an diese Geschichte einen Pfeil in sein Adelswappen auf.

Wir folgen dem Felsenland Sagenweg (Geist auf blauem Hintergrund) Richtung Dahn und passieren den Kauertfelsen, den Hexenpilz und den Satansbrocken auf dem Bergrücken. Am Großthaler Hals halten wir uns rechts und folgen einem Weg hinab Richtung Moosbachtal, Dahner Hütte. Ein paar Meter weiter biegen wir rechts auf einen Pfad ab, der uns zur Waidmannsruh (3) führt.

Wir gehen zurück zum Großthaler Hals und folgen halbrechts dem Felsenland Sagenweg (Geist auf blauem Hintergrund) Richtung Dahn. Nach einer Weile erreichen wir den Sängerfelsen, der uns eine schöne Aussicht auf Dahn mit dem Jungfernsprung bietet. Im Zickzack geht der Weg hinab ins Wieslautertal und wir stoßen auf den Radweg, dem wir geradeaus folgen.

Der Radweg wird zur Schillerstraße, der wir bis zur Bahnlinie folgen. Dort biegen wir rechts ab und folgen der Ludwigstraße. Am Bahnübergang überqueren wir die Bahnlinie und folgen nun der Straße Im Kaltenbächel parallel des Gleises. Wir überqueren links die Fußgängerbrücke und anschließend den Parkplatz des Supermarktes. Am Kreisverkehr überqueren wir die B 427 und erreichen auf der anderen Straßenseite das Dahner Haus des Gastes, Endpunkt dieser Wanderung.

Wichtige Hinweise

Das Be­treten der hier auf­ge­führ­ten und be­schriebenen Orte ge­schieht gänz­lich auf eigene Ge­fahr!
Alle An­gaben ohne Ge­währ!

Bitte be­achte und be­rück­sichtige un­bedingt die Warn­schilder des Jagd­betriebs (haupt­sächlich im Herbst) und der Fällungs­arbeiten. Vor allem bei den Fällungs­arbeiten herrscht Lebens­gefahr.

Bitte be­achte, dass die Strecken der Wanderungen und Burg­zugänge zwischen­zeitlich geändert sein können. Falls dies der Fall sein sollte, würde ich mich über eine kurze Nachricht an adminwanderparadies-wasgau.de oder über das Kontaktformular freuen, vielen Dank!

Einige angegebene Park­plätze sind keine offiziellen Park­plätze, sondern Stellen am Straßen- oder Weg­rand. Bitte respektiere diese Stellen und die Natur.

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