Neudahn

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Praktische Informationen

Anfahrt und Zugang

  • Startpunkt: Parkplatz unterhalb der Burg Neudahn. An der B 427 zwischen Hinterweidenthal und Dahn biegen wir zwischen den Gewerbegebieten Neudahn 2 und 3 auf eine kleine Straße ab, die zum Campingplatz des Neudahner Weihers führt. Wir überqueren die Bahnlinie und biegen dahinter links ab. An der nächsten scharfen Rechtskurve auf der Höhe des Haltepunktes Moosbachtal lassen wir das Auto stehen.
    Koordinaten (Dezimalgrad - WGS 84): 49.165902° / 7.754530° oder mit Google Maps herkommen: https://goo.gl/maps/4gGHinBSnek

  • Öffentliche Verkehrsmittel: Bahn von Landau, Hinterweidenthal, Dahn oder Bundenthal-Rumbach nach Moosbachtal auf der Strecke Bundenthal-Rumbach - Hinterweidenthal (KBS 675.1) (DB).
    http://kursbuch.bahn.de
    Hinweis: Bahnverkehr nur in der Ausflugssaison von Mai bis Oktober an Mittwoch, Samstagen, Sonn- und Feiertagen. Sonderfahrten außerhalb der Ausflugssaison.
    Mehr Infos unter http://www.wieslauterbahn.info

    Von Moosbachtal (ca. 0,7 km):
    Weiter ab Wegbeschreibung

  • Wegbeschreibung (ca. 0,7 km): Wir folgen dem Weg, der geradeaus, parallel der Bahnlinie Richtung Dahn führt. Nach ca. 400 m biegen wir rechts auf den Pfad mit der Markierung Felsenland Sagenweg (Geist auf blauem Hintergrund) ab und gelangen zum Dahner Felsentor und schließlich zur Burg Neudahn.

  • Wandervorschläge: Variante 1: Großer Rundweg zu den Alt- und Neudahner Burgen ( 10,4 km - 210 m)
    Von Hinterweidenthal nach Dahn ( 12,0 km - 308 m)
    Großer Rundweg zu den Alt- und Neudahner Burgen ( 26,0 km - 795 m)

Geschichtliches

  • 1240: Erbauung der Burg wegen Familienstreitigkeiten und Platzmangel durch Heinrich von Dahn, auch Heinrich Mursel von Kropsberg genannt.
  • 1438: Durch einen Brand wird die Burg zerstört und wird danach wiedererrichtet.
  • 16. Jhd.: Aufgrund neuer Waffentechnik, werden die Batterietürme errichtet.
  • 1603: Nach dem Tod von Ludwig von Neudahn, dem letzten Dahner Ritter, geht die Burg an Bistum Speyer.
  • 1689: Während des Pfälzischen Erbfolgekrieg wird die Burg Neudahn zerstört.

Legenden

Der Pfeil im Wappen derer von Sick

Es war einmal die Zeit, in der die Herren von Sick ihren Stammsitz auf Burg Neudahn hatten. Während einer Jagd wurde einer ihrer Söhne von einem Ritter von Than versehentlich getötet. Dieser bot sofort eine Geldbuße oder einen Kampf an. Doch der jähzornige Bruder des Getöteten, Kunz von Sick, lehnte ab und drohte mit Blutrache.

Kurze Zeit später als Walther von Than durch den Forst ritt, sauste plötzlich ein Pfeil neben ihm vorbei und blieb in einer Buche stecken. Walther schnappte sich den Pfeil und ritt unverzüglich zur Burg des Feindes. Dort stieg gerade ein Fest und vor allen Gästen übergab Walther dem Hausherrn den Pfeil. Der blamierte Hausherr lud voller Zorn Walther von Than zum Gelage ein. Er nahm einen Platz neben Schoneta, der Tochter des Gastgebers.

Beide unterhielten sich bestens und zu später Stunde schlug Walther dem Hausherrn Sühne vor, die ihre Feindschaft beseitigen sollte und bat um Schonetas Hand. Der ziemlich betrunkene Kunz von Sick sagte spontan zu und nahm zum Andenken an diese Geschichte einen Pfeil in sein Adelswappen auf.

Wichtige Hinweise

Das Be­treten der hier auf­ge­führ­ten und be­schriebenen Orte ge­schieht gänz­lich auf eigene Ge­fahr!
Alle An­gaben ohne Ge­währ!

Bitte be­achte und be­rück­sichtige un­bedingt die Warn­schilder des Jagd­betriebs (haupt­sächlich im Herbst) und der Fällungs­arbeiten. Vor allem bei den Fällungs­arbeiten herrscht Lebens­gefahr.

Bitte be­achte, dass die Strecken der Wanderungen und Burg­zugänge zwischen­zeitlich geändert sein können. Falls dies der Fall sein sollte, würde ich mich über eine kurze Nachricht an adminwanderparadies-wasgau.de oder über das Kontaktformular freuen, vielen Dank!

Einige angegebene Park­plätze sind keine offiziellen Park­plätze, sondern Stellen am Straßen- oder Weg­rand. Bitte respektiere diese Stellen und die Natur.

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