Berwartstein

Du bist hier: Burgen Berwartstein

Praktische Informationen

  • Zustand: Museum und Hotel

  • Gemeinde: Erlenbach bei Dahn

  • Lage (Dezimalgrad - WGS 84): 49.104341° / 7.852474°

  • Wanderkarte: Dahner Felsenland
    Interaktive Karte: http://umap.openstreetmap.fr/de/map/burg-berwartstein_181162#16/49.1098/7.8640

  • Eintritt: Kostenpflichtig (5 €/Person), letzter Einlass 30 Minuten vor Schließung (Stand 2018).

    Öffnungszeiten je nach Betrieb (Stand 2018)
    1. Nov. - 28. Feb. Sa, So & Feiertage 9:30 - 17 Uhr
    1. Mrz. - 31. Okt. täglich 9:30 - 19 Uhr
    22. - 25. Dez. geschlossen

  • Homepage: http://burgberwartstein.de/

  • Tipp: Eine Taschenlampe kann für die Besichtigung der unterirdischen Felsengänge und -kammern hilfreich sein. Deren Eingang befindet sich ganz unten im Burggarten bei den alten überdachten Kriegswaffen.

Anfahrt und Zugang

  • Startpunkt: Parkplatz unterhalb der Burg Berwartstein. Beschilderung ab Erlenbach bei Dahn.
    Koordinaten (Dezimalgrad - WGS 84): 49.107371° / 7.864220° oder mit Google Maps herkommen: https://goo.gl/maps/5VH593eLqRH2

  • Wegbeschreibung (ca. 0,2 km): Die Burg Berwartstein ist gut ausgeschildert und nicht zu verfehlen. An der Gabelung direkt unterhalb der Burg ist der rechte Weg kürzer.

  • Öffentliche Verkehrsmittel: Bus von Bad Bergzabern oder Dahn nach Erlenbach bei Dahn auf der Strecke Bad Bergzabern - Dahn (Linie 545) (VRN).
    https://www.vrn.de/
    Hinweis: An Samstagen wird Erlenbach bei Dahn von der Buslinie 525 (Bad Bergzabern - Vorderweidenthal - Annweiler am Trifels) bedient. Kein Verkehr an Sonn- und Feiertagen von November bis April. An Sonn- und Feiertagen von Mai bis Oktober wird zusätzlich die Haltestelle Erlenbach bei Dahn (Burg Berwartstein) angefahren.

    Von Erlenbach bei Dahn (ca. 1,0 km):
    Wir folgen der Binsenhohlstraße nach Südosten und der Markierung Felsenland Sagenweg (Geist auf blauem Hintergrund) bis zur Burg Berwartstein. Nach ca. 500 m biegen wir kurz hinter dem landwirtschaftlichen Gebäude rechts auf die Wiese ab. Wir überqueren die Wiese zwischen den Zaunpfählen und gehen den Hang zur Straße, an der wir links abbiegen, hinauf. An der Gabelung halten wir uns rechts und gelangen zur Burg.

  • Wandervorschläge: Klein-Frankreich und Berwartstein ( 4,4 km - 129 m)
    Von Oberotterbach nach Erlenbach bei Dahn ( 19,8 km - 782 m)

Geschichtliches

  • 1152: Erste Erwähnung der Burg als Kaiser Friedrich I. Barbarossa sie dem Speyerer Bischof Georg übergibt.
  • 1314: Nachdem die Herren von Berwartstein ihr Unwesen treiben, wird die Burg von Straßburger und Hagenauer Truppen eingenommen.
  • 1347: Die Burg geht an das Kloster Weißenburg (Wissembourg).
  • 1485: Philipp, Neffe von Kurfürst I. von der Pfalz, verkauft die Burg an Hans von Trott (Hans Trapp), der diese ausbaut.
  • 1545: Die Burg geht an die Fleckensteiner, die sie bis 1637 besitzen.
  • 1591: Durch Blitzschlag brennt die gesamte Burg aus.
  • 17. Jhd.: Die Burg geht als Lehen an die Schenken von Waldenburg.
  • 1893 - 1895: Der neue Besitzer der Burg, Theodor von Baginski, genannt Hoffmann, baut die Burg aus, sodass sie wieder bewohnbar wird.

Legenden

Wertvolle Pferdeäpfel

Es war einmal eine Frau, die auf dem Berwartstein nach Brombeeren suchte. Die Burg lag in Trümmern und alles war von Efeu, Farn und Brombeeren überwuchert. Sie bahnte sich einen Weg durch das Dickicht und blickte verwundert auf Pferdeäpfel. Sie konnte sich nicht vorstelle, wie sich ein Pferd hierher hätte verirren können.

Beim Pflücken der Brombeeren vergaß sie schnell die Pferdeäpfel und erinnerte sich wieder daran, als sie abends zu Hause ihre mostreifen Brombeeren aus ihrem Korb holte. Sie erzählte ihrem Mann die Geschichte und als sie fertig war, beschimpfte er sie aufs Übelste. Jeder wisse, dass solche Pferdeäpfel vom Pferd des Wilden Jägers stammten und sie sich in Gold verwandelten, wenn man sie mit nach Hause nehmen würde.

Die Goldkugel des Berwartsteins

Es lebte einmal ein junger Ziegenhirte, der seine Ziegen auf den Schlossberg des Berwartsteins trieb. Dort fand er eine seltsame gelbe Kugel, mit der er den gesamten Nachmittag lang spielte. Plötzlich rollte ihm die Kugel weg und verschwand in einer Erdspalte. Als er zu Hause seine Geschichte erzählte, sagte man ihm, dass es sich um die Goldkugel des Berwartsteins handelte nach der schon viele erfolglos gesucht hätten.

Das Mädchen und die Schlange

Die Erlenbacher Kinder zogen oft gerne los auf den Berwartstein, um dort Verstecken zu spielen. Ein kleines Mädchen kannte den Zugang zu den unterirdischen Gängen der ehemaligen Burg und suchte sie auf. Obwohl sie sich vorher schon oft hier versteckt hatte, war diesmal alles anders.

Die unterirdischen Gänge waren in ein seltsames Licht getaucht und in einer Mauernische fand sie eine Flasche, deren Inhalt grün leuchtete. Eine Schlange wand sich um die Flasche und zischte das Mädchen giftig an. Daraufhin floh das kleine Mädschen schreiend nach draußen und berichtete zwei Waldarbeitern von ihrem Erlebnis.

Die beiden Waldarbeiter suchten die unterirdischen Gänge auf, konnten aber nichts entdecken, denn geheimnisvolle Schötze, Schlangenköniginnen oder Elfen offenbaren sich nur unschuldigen Kindern.

Die Burgfrau zu Berwartstein

Eines Tages wurde die Burg Berwarstein von einem Feind belagert und eingenommen. Die Burgherren kämpften unerbittlich bis zum letzten Mann, doch konnten sie die Eindringlinge nicht besiegen.

Der Feind glaubte alle Burgbewohner umgebracht zu haben, doch war es der Burgfrau und ihrem Säugling gelungen in ihrem Versteck tief in der Burg unentdeckt zu bleiben. Als die siegtrunkenen schließlich Feuer legten, wollte sie lieber sterben als sich dem Feind auszuliefern. Sie stürmte auf den Dachboden und stürzte sich mit ihrem Säugling in das Flammenmeer, das sie augenblicklich verschlang.

Alljährliche zeigt sie sich auf der Burg und schaut mit Wehmut auf die Verwüstung ihrer Burg. Dann stürzt sie sich voller Verzweiflung mit ihrem Säugling den Fels hinab.

Wichtige Hinweise

Das Be­treten der hier auf­ge­führ­ten und be­schriebenen Orte ge­schieht gänz­lich auf eigene Ge­fahr!
Alle An­gaben ohne Ge­währ!

Bitte be­achte und be­rück­sichtige un­bedingt die Warn­schilder des Jagd­betriebs (haupt­sächlich im Herbst) und der Fällungs­arbeiten. Vor allem bei den Fällungs­arbeiten herrscht Lebens­gefahr.

Bitte be­achte, dass die Strecken der Wanderungen und Burg­zugänge zwischen­zeitlich geändert sein können. Falls dies der Fall sein sollte, würde ich mich über eine kurze Nachricht an adminwanderparadies-wasgau.de oder über das Kontaktformular freuen, vielen Dank!

Einige angegebene Park­plätze sind keine offiziellen Park­plätze, sondern Stellen am Straßen- oder Weg­rand. Bitte respektiere diese Stellen und die Natur.

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