Fleckenstein

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Praktische Informationen

Anfahrt und Zugang

Geschichtliches

  • 1174: Erbauung der Burg.
  • 13. Jhd.: Die Fleckensteiner erbauen einige Burgen in der Umgebung (Hohenbourg, Loewenstein...), um ihr Gebiet und ihre Macht zu erweitern.
  • 1276: Die Fleckensteiner nehmen den Bischof von Speyer fest und verlangen ein Lösegeld für seine Freilassung. Rudolf von Habsburg belagert daraufhin die Fleckenstein und fordert die Freilassung des Bischofs. Die Fleckensteiner geben nach. Um Wiederholungen solcher schlimmen Geschehnisse vorzubeugen, verlangt Rudolf Geiseln für den Krieg in Österreich gegen Ottokar II von jeder verwandten Familie der Fleckensteiner, vor allem der Wasigensteiner und der Puller von Hohenbourg. Conrad Puller, Minnesänger der Hohenbourg, komponiert ein Lied in Österreich.
  • 14. - 16. Jhd.: Als Verwaltungssitz und Festung bleibt die Burg von Fehden benachbarter Burgbesitzer verschont.
  • 1540: Die Fleckensteiner leiten viele Baubarbeiten ein, unter anderem die Aufrüstung der Verwendung von Feuerwaffen.
  • 17. Jhd.: Während des Dreißigjährigens Kriegs dient die Burg der umliegenden Bevölkerung als Unterschlupf. Der Pfarrer von Lembach zelebriert Taufen und Hochzeiten in der Burgkapelle.
  • 1680: Nachdem die Fleckensteiner sechs Jahre vorher vor einer französischen Militäreinheit kapituliert hatten, wird die Burg von den Truppen Montclars niedergerissen und zerstört.

Legenden

Der Brunnenbauer der Burg Fleckenstein

Eines Tages entschied der Burgherr einen Brunnen bauen zu lassen. Daraufhin nahm ein Brunnenbauer die Arbeit mit ein paar Gehilfen an. Monate später beschwerten sich die Gehilfen über die Hitze am Brunnenboden und legten die Arbeit nieder. Alleine arbeitete der Brunnenbauer weiter.

Dann endlich verkündete er endlich Wasser gefunden zu haben. Um den Burgherren seinen Erfolg zu zeigen, gingen sie beide in einem Korb in die Tiefe hinab. Doch die Hitze wurde immer schlimmer und plötzlich schossen riesige Flammen aus dem Boden hervor. Lachend sprang der Brunnenbauer in die Leere, um in die Hölle zurückzukehren. Angsterfüllt ließ sich der Burgherr hinaufziehen und goss Weihwasser in den Brunnen. Seit dem Tag nach diesem Ereignis gibt der Brunnen ergiebig und gutes Wasser.

Conrad Puller von Hohenbourg, der Minnesänger

Der Winter ist gekommen,
Den kleinen Vöglein ist genommen ihr Gesang.
Lang ist die schwere Zeit.
D'rum trauern sie,
und ich wie sie.
O gut ist sie, die ich so sehr vermiss',
und der ich gerne diene.
In Oesterreich, da ist es schön gewiss,
doch ach, von Wien wär' ich gern weit;
ich wollte sein am Rhein bei meiner Schönen,
bei meiner Schönen,
fänd' doch der König, es wär Zeit...

— Conrad Puller (1276)

Wichtige Hinweise

Das Be­treten der hier auf­ge­führ­ten und be­schriebenen Orte ge­schieht gänz­lich auf eigene Ge­fahr!
Alle An­gaben ohne Ge­währ!

Bitte be­achte und be­rück­sichtige un­bedingt die Warn­schilder des Jagd­betriebs (haupt­sächlich im Herbst) und der Fällungs­arbeiten. Vor allem bei den Fällungs­arbeiten herrscht Lebens­gefahr.

Bitte be­achte, dass die Strecken der Wanderungen und Burg­zugänge zwischen­zeitlich geändert sein können. Falls dies der Fall sein sollte, würde ich mich über eine kurze Nachricht an adminwanderparadies-wasgau.de oder über das Kontaktformular freuen, vielen Dank!

Einige angegebene Park­plätze sind keine offiziellen Park­plätze, sondern Stellen am Straßen- oder Weg­rand. Bitte respektiere diese Stellen und die Natur.

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