Großer Rundweg zu den Alt- und Neudahner Burgen

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Im Herzen des Dahner Felsenlandes

Dass es im Dahner Felsenland viele Felsen gibt, ist kein Geheimnis. Diese Tour ist im Großen und Ganzen ein Großer Rundweg um Dahn herum und versucht möglichst viele der bizarren Felsen zu einer Wanderung zu kombinieren. Einige Felsen sind dem Wanderer zugänglich und offenbaren oftmals einen atemberaubenden Ausblick. Mit der Burgengruppe Altdahn und Ruine Neudahn kommen auch Burgenliebhaber auf ihre Kosten. Nicht zuletzt liegt es auch an der wunderschönen Natur mit ihrem Wald, Bergen und Tälern, die diese Tour zu einem Erlebnis machen. Mit 26 km ist diese Wanderung relativ lang und kann durch drei Varianten abgekürzt, bzw. auf mehrere Tage verteilt werden: Variante 1 beschreibt die Westschleife, Variante 2 die kleine und Variante 3 die große Ostschleife.

Praktische Informationen

Wegbeschreibung

Variante 1

Diese Variante beschreibt die Westschleife und beginnt deswegen mit einer anderen Wegbeschreibung. Wir gehen zum Kreisverkehr und folgen rechts der B 427 in Richtung Stadtmitte bis zur Pfarrkirche St. Laurentius. Auf Höhe der Kirche biegen wir links in die Mühlgasse ab. An deren Ende überqueren wir die Bahnlinie und folgen geradeaus der Schillerstraße. Nach einer Weile biegen wir links auf den Pfad mit der Markierung Felsenland Sagenweg (Geist auf blauem Hintergrund) ab und folgen ihm vorbei am Sängerfelsen bis zum Großthaler Hals. Ein weißes Schild weist links Richtung Moosbachtal, Dahner Hütte. Wir folgen diesem Weg etwas hinunter und biegen dann rechts auf einen Pfad zur Waidmannsruh (7) ab.
Ab hier ist der Weg weiter unten ab Punkt 7 beschrieben.

Der Verlauf der Variante 1 ist in der Karte rot gestrichelt.

Vom Parkplatz aus gehen wir in den Kurpark und umrunden das Haus des Gastes links. Direkt dahinter biegen wir rechts ab und folgen dem Elwetritschen-Lehrpfad und der Markierung Pfälzer Waldpfad. Nach einer Weile biegt der Weg rechts ab und führt an einer Quelle vorbei zur St. Michaelskapelle. Dort biegen wir links ab und folgen weiterhin dem Pfälzer Waldpfad bis zum Abzweig Hochstein, an dem wir scharf rechts abbiegen. Nach etwa 200 m erreichen wir die Soldatenhütte und den Aussichtspunkt des Hochsteins (1).

Wir gehen den gleichen Weg zurück bis zum Abzweig und folgen ab hier erneut dem Pfälzer Waldpfad bis zum Burgenmassiv Altdahn (2). Die Altdahner Burgengruppe steht auf 5 Felsen und ist in drei Burgen aufgeteilt: Tanstein im Westen, Altdahn im Osten und Grafendahn in der Mitte. Sie wurden in dieser Reihenfolge im 12. und 13. Jahrhundert erbaut und 1689 zerstört. Die Burg ist grundsätzlich geöffnet, kann aber wetterbedingt geschlossen sein.

Variante 2

Wer sich für die kleine Ostschleife entschieden hat, geht ab der Dahner Burgengruppe geradeaus weiter und folgt dem Weg mit der Markierung Dahner Rundwanderweg (grüne Fichte) bis zum Römerfelsen (5): Wir laufen bis zur Straße (K 39), überqueren diese und folgen links dem Rad- und Fußweg. Am Parkplatz halten wir uns geradeaus und gehen in den Wald. An der Schwalbenhalde biegen wir scharf links ab und folgen dem markierten Pfad zum Römerfelsen.
Ab hier ist der Weg weiter unten ab Punkt 5 beschrieben.

Der Verlauf der Variante 2 ist in der Karte rot gepunktet.

Nachdem wir die Burgen von Altdahn erkundet haben, laufen wir zurück zum Wanderparkplatz, biegen links ab und folgen dem Weg mit der Markierung Hahnfels-Tour (weißer Hahnenumriss auf blauem Hintergrund) Richtung Schafstein. Der führt ins Tal hinab, überquert eine Straße (K 39) und gelangt zum Sportplatz von Schindhard. Dort biegen wir zweimal links ab und gelangen zum Wasgaublick mit einer herrlichen Aussicht zur Burg Drachenfels. Wir folgen weiterhin dem Weg mit der Markierung Hahnfels-Tour (weißer Hahnenumriss auf blauem Hintergrund) und gelangen zum Kahlenberg (3). Von hier eröffnet sich das Panorama auf die Altdahner Burgengruppe.

Wir folgen weiterhin der Markierung Hahnfels-Tour (weißer Hahnenumriss auf blauem Hintergrund) und kommen nach einiger Zeit am imposanten Schafstein vorbei. Der Weg führt uns nun ins Tal und bis kurz vor den Hegerturm, einem weiteren beeindruckenden Felsen. Wir gehen allerdings nicht um den Felsen herum, sondern zweigen nach links ab, sodass wir wieder ins Tal gelangen. Direkt im Anschluss biegen wir rechts ab und folgen der Markierung Hahnfels-Tour (weißer Hahnenumriss auf blauem Hintergrund) auf den Hahnberg. Dort liegt der Dorfblick Erfweiler (4), von dem aus wir eine schöne Aussicht genießen können.

Der Weg führt uns nun leicht hinab bis zum Felslandblick, der direkt über Erfweiler thront. Anschließend bringt uns der Weg hinunter nach Erfweiler. Wir folgen dem Hohlweg geradeaus und steigen dann rechts über Treppen hinab zum Kirchenvorplatz. Ab dort folgen wir der Winterbergstraße nach rechts und biegen dann links in die Brunnengasse ab. An deren Ende biegen wir links ab und folgen dem Weg mit der Markierung Pfälzer Waldpfad bis zur Schwalbenhalde. Dort halten wir uns rechts und folgen dem Weg mit der Markierung Dahner Rundwanderweg (grüne Fichte) zum Römerfelsen (5).

Römerfelsen (5)
Der Römerfelsen ist über eine teilweise enge Treppe zugänglich und bietet ein atemberaubendes Panorama auf die Altdahner Burgen, den Drachenfels und den Luitpoldturm. Wir folgen dem Dahner Rundwanderweg (grüne Fichte) hinunter zum Burgenblick. Die Aussicht auf die Dahner Burgen enttäuscht ein bisschen, war sie doch eindrucksvoller vom Römerfelsen. Der Weg geht weiter hinunter zu einer Wegspinne und erklimmt danach den Lachberg. Zwischen den Bäumen können wir auf der linken Seite immer wieder die Altdahner Burgen erhaschen. Vom Lachbergblick hat man einen freien Blick auf die Burgen.

Der Dahner Rundwanderweg (grüne Fichte) verläuft nun am Kuckucksfelsen entlang und gelangt danach zu einem asphaltierten Weg, dem wir eine kurze Zeit folgen und am Bergdurchbruch links abbiegen. Oberhalb des Friedhofs biegt der Dahner Rundwanderweg (grüne Fichte) rechts ab und steigt auf den Vogelsberg. Der Weg verläuft nun auf dem Felsenplateau und erreicht bald darauf den Abzweig Jungfernsprung. Nach ca. 100 m erreichen wir den Jungfernsprung (6). Der Jungfernsprung ist ein beeindruckender Klotz von 70 m Höhe und lässt die Landschaft zur Modellanlage werden.

Der Sprung der Jungfrau

Es war einmal eine Jungfrau, die im Wald Beeren und Holz sammelte. Plötzlich trat ein gewisser Hans Trapp aus dem Dickicht, der ihre Unschuld zu rauben plante. Sie raffte ihre Röcke und rannte los. Doch ihr Verfolger kam immer näher, sodass sie nicht mehr auf den Weg achtete und plötzlich an der Felskante stand.

Tief unter sich sah sie die Häuser ihres Dorfes und sprang ohne zu zögern in die Tiefe. Wie durch ein Wunder bauschten sich ihre Röcke auf, sie glitt sanft zu Boden und entkam so ihrem Verfolger. Dort wo sie aufkam sprudelt seitdem eine Quelle.

Wir gehen zum Abzweig zurück und folgen dem Weg links hinab nach Dahn. An der B 427 halten wir uns links und folgen weiterhin der Markierung Dahner Rundwanderweg (grüne Fichte) Richtung Sängerfelsen.

Varianten 2 und 3

Wer sich für die Variante 2 oder 3 entschieden hat, folgt der B 427 geradeaus weiter durch die Stadtmitte bis zum Kreisverkehr und biegt dort links zum Startpunkt ab.

Der Verlauf der Variante 2 ist in der Karte rot gepunktet.

Nach einer kurzen Zeit biegen wir rechts in die Äußermühlstraße ab und überqueren die Bahnlinie. Wir folgen rechts der Straße und biegen an einem Pfad links ab, überqueren die Wieslauter und gelangen zu einem Radweg. Dort biegen wir rechts und nach einer Weile links ab. Wir folgen dem Dahner Rundwanderweg (grüne Fichte) zum Sängerfelsen hinauf, von dem man eine gute Sicht auf den Jungfernsprung und die Dahner Burgen hat. Der Weg führt uns danach über einen Forstweg zum Großthaler Hals. Wir halten uns links und folgen der Richtung eines weißen Schildes Richtung Moosbachtal, Dahner Hütte. Nach ein paar Metern geht es rechts über einen Pfad zur Waidmannsruh (7).

Waidmannsruh (7)
Wir gehen den gleichen Weg zum Großthaler Hals zurück und folgen erneut dem Dahner Rundwanderweg (grüne Fichte) vorbei an Satansbrocken und Hexenpilz und gelangen schließlich zur Burg Neudahn (8). Wegen Streitigkeiten der Dahner Familie, wurde die Neudahner Burg im 13. Jahrhundert errichtet und ebenfalls 1689 zerstört. Deutlich weniger frequentiert als die Altdahner Burgen bietet sie dem Burgenfreund viel zu entdecken.

Wir folgen dem Dahner Rundwanderweg (grüne Fichte) den Hang hinunter und passieren das Dahner Felsentor bevor wir auf den Radweg münden. Dort biegen wir links ab und können die Wanderung an Verkehrstagen des Bundenthaler und Felsenland-Express' am Haltepunkt Moosbachtal verkürzen. Der Dahner Rundwanderweg (grüne Fichte) biegt vor dem Haltpunkt links ab und verläuft durch das Moosbachtal.

Unterhalb des Elwetritschenfelsens wechseln wir die Talseite und gelangen über den Dahner Rundwanderweg (grüne Fichte) zur Dahner PWV Hütter im Schneiderfeld (9). Anschließend quert der Dahner Rundwanderweg (grüne Fichte) das Seibertsbachtal und steigt zur Steinhohl. Von dort aus geht es vorbei an Büttelwoog zum Felsen Braut und Bräutigam. Wir folgen geradeaus der Straße durch den Felsendurchbruch und gelangen zum Haltepunkt Dahn Süd. Wir überqueren die Bahnlinie und biegen rechts in die Straße Im Kaltenbächel ab. Nach einer kurzen Zeit biegen wir links ab, überqueren die Wieslauter und befinden uns auf dem SBK-Parkplatz. Diesen queren wir und gelangen über den Kreisverkehr der B 427 zurück zum Startpunkt dieser Tour.

Wichtige Hinweise

Das Be­treten der hier auf­ge­führ­ten und be­schriebenen Orte ge­schieht gänz­lich auf eigene Ge­fahr!
Alle An­gaben ohne Ge­währ!

Bitte be­achte und be­rück­sichtige un­bedingt die Warn­schilder des Jagd­betriebs (haupt­sächlich im Herbst) und der Fällungs­arbeiten. Vor allem bei den Fällungs­arbeiten herrscht Lebens­gefahr.

Bitte be­achte, dass die Strecken der Wanderungen und Burg­zugänge zwischen­zeitlich geändert sein können. Falls dies der Fall sein sollte, würde ich mich über eine kurze Nachricht an adminwanderparadies-wasgau.de oder über das Kontaktformular freuen, vielen Dank!

Einige angegebene Park­plätze sind keine offiziellen Park­plätze, sondern Stellen am Straßen- oder Weg­rand. Bitte respektiere diese Stellen und die Natur.

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