Waldeck

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Praktische Informationen

Anfahrt und Zugang

  • Startpunkt: An der D 662 zwischen Philippsbourg und Bannstein (Eguelshardt) biegen wir rechts auf die D 162f Richtung Waldeck ab. An der nächsten Straßenkreuzung (D 162f biegt rechts ab) halten wir uns links und fahren auf die Burg Waldeck zu. An der nächsten Kreuzung erneut links abbiegen und auf der Höhe des Waldecker Weihers (Etang de Waldeck) parken.
    Koordinaten (Dezimalgrad - WGS 84): 49.019498° / 7.526196° oder mit Google Maps herkommen: http://goo.gl/maps/vQxmD

  • Wegbeschreibung (ca. 0,6 km): Wir folgen dem Weg mit der Markierung Gelb-weiß-gelbes Rechteck Richtung Waldeck und anschließend ist der Weg zur Burg gut ausgeschildert.

  • Wandervorschläge: Variante 2: Waldeck, Rothenbourg, Helfenstein und Falkenstein ( 13,1 km - 206 m)
    Waldeck, Rothenbourg, Helfenstein und Falkenstein ( 16,8 km - 402 m)

Geschichtliches

  • 13. Jhd.: Erbauung durch den Herzog von Lothringen.
  • 1297: Die Burg Waldeck wird an den Grafen von Zweibrücken übergeben, der sie mit den Herren von Lichtenberg, von Kirkel und von Hohenfels teilt.
  • 1337: Berthold von Bucheck, Bischof von Straßburg, wird in der Burg eingekerkert. Nur durch ein hohes Lösegeld wird er wieder befreit.
  • 14. Jhd.: Die Burg Waldeck betreibt eine großflächige Forst-, Agrar- und Fischwirtschaft.
  • 1570: Die Burg geht an Philippe IV. von Hanau-Lichtenberg.
  • 1594: Die Burg ist verfallen.
  • 1635: Die Burg Waldeck wird von den Truppen des Marschalls de la Force im Laufe des Dreißigjährigen Kriegs zerstört.

Legenden

Der Ritter, seine Liebe(n) und der Teufel

Zu der Zeit der Kreuzritter entschied sich der Herr der Burg Waldeck ein solcher zu werden. Er schwor einen Eid und kündigte seine Abreise an. Doch bevor seine Reise losging, begegnete er einer jungen und hübschen Bäuerin, in die er sich Hals über Kopf verliebte. Um ihr zu zeigen, dass er Herrscher dieser Ländereien war, ließ er ein großes Fest organisieren und vergaß dabei seinen Eid.

Das Fest, zu dem alle eingeladen waren, fand auf einer Wiese unterhalb der Burg statt. Als es in vollem Gange war, die Musiker spielten, es brannten Feuer, um das Fleisch zu braten, tauchte plötzlich eine seltsame Gestalt auf. Obwohl es Hochsommer war, trug die Gestalt einen langen schwarzen Mantel und versteckte ihren Kopf unter einem Hut. Sie ging in die Mitte der Wiese, auf der das neue Liebespaar tanzte und stampfte fest auf den Boden. Mit lauter Stimme schrie er: "Das ist mir ja ein schöner Kreuzzug! Ich werde euch lehren zu den Ufern der Hölle zu schwimmen!"

Seine Stimme war so laut, dass sich Felsen von der Burg lösten und auf die Wiese fielen. Diese gab plötzlich nach und füllte sich mit Wasser. An der Stelle des Festes befand sich von nun an ein See, der heutige Waldecker Weiher (Etang de Waldeck).

Eine andere Version dieser Legende besagt, dass die Gattin des Herren der Burg Waldeck eine eifersüchtige und böse Frau war. Eines Nachts schlenderten unser Ritter mit seiner neuen Liebe, der jungen und hübschen Bäuerin, entlang des Waldecker Weihers. Seine Gattin lauerte ihnen auf und ritt plötzlich auf die Bäuerin zu. Sie packte sie an den Haaren und zog sie in den Weiher hinein. Als das Pferd schon hüfttief im Wasser stand, gelang es der Bäuerin ihre Angreiferin vom Pferd zu zerren. Das Pferd floh und die beiden Damen versuchten vergeblich ans Ufer zu gelangen. Aufgrund des moorigen Unterbodens und der Schlingpflanzen sanken sie mit jeder Bewegung tiefer ein und ertranken schließlich.

Seit dieser Zeit schweben bei Vollmond zwei weiße Nebelschwaden über der Wasseroberfläche.

Wichtige Hinweise

Das Be­treten der hier auf­ge­führ­ten und be­schriebenen Orte ge­schieht gänz­lich auf eigene Ge­fahr!
Alle An­gaben ohne Ge­währ!

Bitte be­achte und be­rück­sichtige un­bedingt die Warn­schilder des Jagd­betriebs (haupt­sächlich im Herbst) und der Fällungs­arbeiten. Vor allem bei den Fällungs­arbeiten herrscht Lebens­gefahr.

Bitte be­achte, dass die Strecken der Wanderungen und Burg­zugänge zwischen­zeitlich geändert sein können. Falls dies der Fall sein sollte, würde ich mich über eine kurze Nachricht an adminwanderparadies-wasgau.de oder über das Kontaktformular freuen, vielen Dank!

Einige angegebene Park­plätze sind keine offiziellen Park­plätze, sondern Stellen am Straßen- oder Weg­rand. Bitte respektiere diese Stellen und die Natur.

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