Von Eußerthal nach Wilgartswiesen

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Almersberg und Kirschfels

Diese Wanderung beginnt in Eußerthal, das neben seiner ruhigen Lage mit einer ehemaligen Zisterzensierkirche beeindruckt. Durch das Dürrental geht es anschließend hinauf auf den mächtigen Almersberg, der uns eine atemberaubende Aussicht nach Süden bietet. Etwas weiter und noch auf dem Gipfelplateau erwarten uns die Hohlen Felsen des Almbersberg. Nach langem Abstieg erreichen wir die B 48 im Wellbachtal und den Parkplatz "Zwiesel". Wer möchte, kann sich ab hier für eine der beiden kürzeren Varianten entscheiden. Ansonsten steigen wir hinauf zum Kirschfels, der uns ebenfalls einen grandiosen Süd- und Ostblick beschert. Auf der Höhe geht es weiter zum Forsthaus Annweiler und anschließend hinab ins Kaltenbachtal. Dort und im Modenbachtal können wir ehemalige Triftanlagen bestaunen. Um nach Wilgartswiesen zu gelangen, müssen wir nun noch zwei Bergsattel erklimmen, wobei der zweite einfacher als der erste ist. Dort befindet sich eine gut erhaltene Wolfsgrube. Von hier geht es hinab nach Wilgartswiesen.

Praktische Informationen

  • Interaktive Tourenkarte: http://umap.openstreetmap.fr/de/map/von-euerthal-nach-wilgartswiesen_393678#13/49.2373/7.9160
    Wanderkarte: Hauenstein & Trifelsland

  • Druckversion: Von Eußerthal nach Wilgartswiesen (pdf)

  • Download: Von Eußerthal nach Wilgartswiesen (gpx) - Variante 1 (gpx) - Variante 2 (gpx)

  • Startpunkt: Bushaltestelle Eußerthal (Badstraße). Wer mit dem PKW anreist, sollte ihn am besten am Bahnhof von Albersweiler stehen lassen und mit der guten und täglichen Busverbindung zum Startpunkt fahren (Linie 521 Richtung Ramberg). Denn das Umsteigen von Bahn auf Bus in Richtung Landau bzw. Eußerthal ist zeitlich nicht abgestimmt. Wer trotzdem in Eußerthal parken möchte, kann dies am Dorfgemeinschaftshaus tun. Von dort geht es über die Hauptstraße und die Kirchstraße zur Zisterzienserkirche (1).
    Koordinaten (Dezimalgrad - WGS 84): 49.241902° / 7.972718° oder mit Google Maps herkommen: https://goo.gl/maps/fWs64V5QaJdc2ZNw7

  • Endpunkt: Wilgartswiesen Bahnhof. Zurück zum Startpunkt mit der Bahn (DB) und dem Bus (VRN) nach langer Umstiegszeit. Alternativ vor der Tour zweiten PKW hier abstellen.

  • Öffentliche Verkehrsmittel: Bus von Albersweiler oder Landau (Pfalz) nach Eußerthal (Badstraße) auf der Strecke Landau - Albersweiler - Eußerthal - Ramberg (Linie 521) (VRN).
    http://vrn.de

  • Ungefähre Länge:
    20,6 km
    15,0 km (Variante 1)
    13,7 km (Variante 2)

  • Anstieg:
    859 m (Abstieg: 837 m)
    612 m (Variante 1, Abstieg: 589 m)
    511 m (Variante 2, Abstieg: 489 m)

  • Anforderungen: Schwere Wanderung auf teilweise schlecht, ansonsten gut markierten Waldwegen und -pfaden mit kurzem unmarkierten Streckenabschnitt.

  • Einkehr: In Eußerthal, dem Forsthaus Annweiler und in Wilgartswiesen.

Wegbeschreibung

Von der Bushaltestelle laufen wir die Haingeraidestraße nach Südosten und biegen rechts in die Badstraße ab. Anschließend folgen wir der Kirchstraße nach rechts und befinden kurz darauf vor der ehemaligen Zisterzensierkirche (1) von Eußerthal, deren Besichtigung lohnenswert ist.

Wir folgen der Kirchstraße, die dann geradeaus in die Hauptstraße übergeht. Wir folgen der Hauptstraße und biegen links in die Breitbachstraße ab. Dieser folgen wir und daraufhin dem Weg mit der Markierung Rot-weißer Balken. Am Trafotürmchen halten wir uns rechts, laufen durch Streuobstwiesen und erreichen einen Parkplatz. Hier biegen wir links ab und folgen dem Weg mit unserer Markierung Richtung Siebeldinger Hütte. An der Gabelung auf Höhe des Sportplatzes halten wir uns rechts und passieren Fischteiche. Bald darauf erreichen wir eine Kreuzung und wir folgen links dem Talweg mit der Markierung Rot-weißer Balken Richtung Siebeldinger Hütte.

Vor der zweiten Wiese und am Rettungspunkt Nr. 6713-220 biegen wir links ab. Kurz vor der Dörrenthal-Hütte biegen wir rechts auf den unscheinbaren und ansteigenden Pfad mit den Markierungen Rot-weißer Balken und Roter aus­ge­füllter Kreis Richtung Wellbachtal. Wir kreuzen in fast konstantem Anstieg mehrere Forstwege und folgen an einer Wanderwegkreuzung geradeaus dem Pfad mit der Markierung Roter aus­ge­füllter Kreis Richtung Almersberg.

Wir gehen durch ein Tor eines Wildzauns und folgen dem Pfad den Hang hinauf. Am zweiten Zauntor folgen wir dem Forstweg nach rechts, der uns schließlich zum Gipfel des Almersberges führt. Hinter der Linkskurve und vor einem Feuchtgebiet folgen wir rechts dem unmarkierten Pfad zum Aussichtspunkt des Almersberges (2), der uns bei guter Sicht eine herrliche Aussicht nach Süden beschert. In der Ferne sind sowohl der Schwarzwald im Südosten sichtbar, als auch die Burg Hohenbourg und der Große Wintersberg im Südwesten.

Wir gehen zurück zum Hauptweg, dem wir nach rechts über das Gipfelplateau folgen. An dessen Ende befinden sich die bizarren Felsformationen der Hohlen Felsen. Der Pfad verläuft links an ihnen vorbei und knickt nach links ab. Wir beginnen nun den langen Abstieg ins Wellbachtal (Markierung Roter aus­ge­füllter Kreis) und kreuzen den Forstweg vom Aufstieg und einen weiteren. Wir durchqueren die Altholzinsel Almersberg und erreichen neben einem Tümpel einen Forstweg.

Hier biegen wir rechts ab und folgen direkt danach links dem Pfad mit der Markierung Rot-weißer Balken den Hang hinunter. Wir queren nun einige Forstwege und gelangen schließlich ins Wellbachtal. Wir überqueren die B 48 und erreichen den Parkplatz Zwiesel (3) am gleichnamigen Wertholzlagerplatz. Hier können wir uns entscheiden eine der beiden kürzeren Varianten auszusuchen, oder der Normalroute zu folgen.

Variante 1

Wer sich für Variante 1 entschieden hat, biegt auf dem Parkplatz links ab und überquert den Kaltenbach. Hinter der Brücke geht es rechts mit der Markierung Rot-weißer Balken bis zur Triftanlage am Kunzenthaler Woog (6).
Ab hier ist der Weg weiter unten ab Triftanlage am Kunzenthaler Woog (6) beschrieben.

Der Verlauf der Variante 1 ist in der Karte rot gestrichelt.

Variante 2

Wer sich für Variante 2 entschieden hat, biegt auf dem Parkplatz links ab und überquert den Kaltenbach. Hinter der Brücke geht es links mit der Markierung Blau-weißer Balken Richtung Wilgartswiesen. Nach etwa 500 Metern biegen wir rechts in das Freischbachtal ab und folgen dem Weg mit der Markierung Gelb-roter Balken bis nach Wilgartswiesen. Etwa 50 Meter hinter einem Metalltor auf linker Seite biegen wir links ab und erreichen auf dem Sattel die Wolfsgrube (7).
Ab hier ist der Weg weiter unten ab Bei der Wolfsgrube (7) beschrieben.

Der Verlauf der Variante 2 ist in der Karte rot gepunktet.

Wer sich für die Normalroute entschieden hat, biegt auf dem Parkplatz rechts ab und folgt dem unmarkierten, aber ausgeschilderten Pfad hinauf zum Kirschfels. Der Pfad verläuft zunächst parallel und oberhalb der Straße bevor er ansteigt. Wir queren einen Forstweg und folgen später einem Grasweg nach rechts. An der folgenden Abzweigung biegen wir scharf links ab und folgen nun dem Weg mit der Markierung 3 Richtung Kirschfels.

Kurz danach erreichen wir die Rotsuhlerhütte (Rettungspunkt Nr. 6713-212), an der wir rechts abbiegen (Markierung 3). Wir halten uns an der Gabelung links und biegen etwa 50 Meter weiter links auf den im Zickzack ansteigenden Pfad ab. Wir queren noch einen weiteren Forstweg bevor wir nach links abbiegen und den Aussichtspunkt auf dem Kirschfels (4) erreichen (Schutzhütte).

Der Kirschfels, der nach dem Abbau der Aussichtstribüne zur Zeit ungesichert ist, bietet uns eine spektakuläre Aussicht von Osten über Süden bis Westen. Wie beim Almersberg können wir von hier bei guter Sicht den Schwarzwald und den Großen Wintersberg der Nordvogesen, sowie den Almersberg selbst sehen.

Wir gehen denselben Weg zurück, den wir gekommen sind, bleiben aber auf der Höhe und folgen unserem Forstweg geradeaus. An der Kreuzung halten wir uns rechts und folgen stets dem breiten Forstweg mit der Markierung 3 bis zum Forsthaus Annweiler (5).

Wir folgen nun der Straße hinab und der Markierung Blau-gelber Balken, die uns bis nach Wilgartswiesen führen wird. Nach etwa 250 Metern halten wir uns halbrechts und folgen dem Forstweg hinab. An der folgenden Abzweigung folgen wir dem linken Forstweg und kurz später geht es rechts auf einen Pfad hinunter. Im Tal angekommen, folgen wir dem Forstweg geradeaus. Nach einer Weile erreichen wir das Kaltenbachtal und folgen dem Forstweg weiter geradeaus. (Markierung Blau-gelber Balken).

Nach einer Weile führt ein kleiner Pfad rechts hinab zu einer Triftanlage am Kaltenbach. Wir folgen dem Kaltenbach, ohne ihn zu überqueren, etwa 150 Meter und gelangen links wieder hinauf zum Forstweg. Kurz darauf erreichen wir die Straße und den Parkplatz der Fischerhütte. Auf Höhe der Hütte biegen wir rechts ab und überqueren den Kaltenbach. Auf der anderen Talseite folgen wir den Weg mit unserer Markierung Blau-gelber Balken nach rechts Richtung Wilgartswiesen. Nach etwa 700 Metern zweigt rechts ein Pfad hinab zur Triftanlage am Kunzenthaler Woog (6).

Triftanlage am Kunzenthaler Woog (6)
Ohne den Modenbach zu überqueren, gehen wir zurück zu unserem Forstweg und folgen ihm flussaufwärts. Nach einer Linkskurve folgen wir links dem Pfad mit den Markierungen Blau-gelber Balken und Triftweg (zwei stilisierte Baumstämme mit Wellen auf blauem Hintergrund) den Hang hinauf. An den beiden Wegkreuzungen halten wir uns jeweils halblinks und erreichen bald darauf einen Bergsattel mit einer Sitzbank.

Rechts von der Sitzbank folgen wir dem Pfad mit unseren Markierungen Blau-gelber Balken und Triftweg (zwei stilisierte Baumstämme mit Wellen auf blauem Hintergrund) den Hang hinab ins Freischbachtal. Unterwegs queren wir einen Forstweg. Im Freischbachtal folgen wir dem Weg mit unseren Markierungen nach rechts und biegen etwa 50 Meter weiter links ab. Der Weg führt uns in leichter Steigung hinauf zu der Wegspinne Bei der Wolfsgrube (7).

Bei der Wolfsgrube (7)
Am Sattel befindet sich auf linker Seite (winziger Abstecher) die Wolfsgrube, zu der früher Wölfe mit Ködern angelockt wurden, um sie anschließend zu erlegen.

Wir folgen nun dem asphaltierten Weg hinunter nach Wilgartswiesen (Markierung Blaues Kreuz). An der Straßenkreuzung biegen wir rechts ab und folgen der Herrengasse. An ihrem Ende biegen wir links ab und überqueren die Hauptstraße. Wir folgen nun der Straße Richtung Spirkelbach und biegen dann links in die Bahnhofsstraße ab, die uns zum Bahnhof, dem Endpunkt dieser Wanderung führt.

Wichtige Hinweise

Das Be­treten der hier auf­ge­führ­ten und be­schriebenen Orte ge­schieht gänz­lich auf eigene Ge­fahr!
Alle An­gaben ohne Ge­währ!

Bitte be­achte und be­rück­sichtige un­bedingt die Warn­schilder des Jagd­betriebs (haupt­sächlich im Herbst) und der Fällungs­arbeiten. Vor allem bei den Fällungs­arbeiten herrscht Lebens­gefahr.

Bitte be­achte, dass die Strecken der Wanderungen und Burg­zugänge zwischen­zeitlich geändert sein können. Falls dies der Fall sein sollte, würde ich mich über eine kurze Nachricht an adminwanderparadies-wasgau.de oder über das Kontaktformular freuen, vielen Dank!

Einige angegebene Park­plätze sind keine offiziellen Park­plätze, sondern Stellen am Straßen- oder Weg­rand. Bitte respektiere diese Stellen und die Natur.

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