Lutzelhardt und Welschkobertweiher

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Kurze und ruhige Wanderung abseits der Massen

Diese Tour führt uns zunächst vom Burgparkplatz hinauf zur Burg Lutzelhardt mit ihrer schönen Aussicht. Anschließend folgen wir dem Fernwanderweg nach Westen bis zum oberen Welschkobertweiher. Von dort gehen wir zum unteren Welschkobertweiher und einem Torfmoor bevor wir zurück zum Parkplatz gelangen. Gerade das Gebiet der Welschkobertweiher ist oft menschenleer und sehr ruhig, da keine Straße hörbar ist. Wer also eine kurze und meditative Wanderung machen möchte, trifft hiermit eine gute Wahl.

Praktische Informationen

Wegbeschreibung

Wir folgen nun dem Weg mit der Markierung Gelbes Rechteck (GR 532) hinauf zur Burg Lutzelhardt (1). Hier ist Vorsicht bei der ersten Holztreppe geboten, da sie nur auf Felsseite über ein Geländer verfügt. Oben werden wir mit einer atemberaubenden Aussicht auf den grünen Waldteppich belohnt. Im Süden reicht der Blick bis zum Grand Wintersberg und im Osten sehen wir den Steinberg mit seinem markanten "L"-förmigen Felsen und den Bayerischen Windstein.

Der verliebte Trommler

Während des Dreißigjährigen Kriegs im 17. Jahrhundert war eine Soldatentruppe in einem Bauernhof von Obersteinbach stationiert. Unter den Soldaten gab es einen Trommler, der sich unsterblich in die Bauersmagd verliebt hatte. Seine Liebste war ihm nicht abgeneigt, doch vermied sie es sich mit ihm zu treffen, da man so etwas in dieser Zeit nicht tat.
Der Trommler verzweifelte immer mehr und um irgendwie mit seiner Liebsten in Kontakt zu treten wählte er eine drastische Maßnahme: Eines Nachts begab er sich zur nahen Burg Lutzelhardt und setzte sich an den Teufelstisch. Um Mitternacht rief er: "Für einen Kuss von meiner Liebsten verkaufe ich meinen Körper und meine Seele an den Teufel!"

Durch einen Spalt in der Mauer, den der Trommler nicht gesehen hatte, tauchte im Nu ein großgewachsener Mann mit Hufen und Hörnern auf und machte ihm ein Angebot. Nachdem er den Pakt unterzeichnet hatte, übergab ihm der Teufel zwei magische Trommelschlägel, die jede Schönheit anziehen würde, die ihn spielen hörte.

Am nächsten Morgen begann der Trommler vor seiner Liebsten zu spielen und lief in den Wald hinein. Die Bauersmagd konnte der Musik nicht widerstehen und folgte ihm in den Wald. Der Rhythmus wurde immer schneller und sie... verschwanden im Wald. Seitdem hat man die Beiden nie wieder gesehen.

Wilde Pferde

Angeblich soll es mehr als 100 wilde Pferde auf den Feldern der Lutzelhardt gegeben haben.

Wir gehen den gleichen Weg wieder zum Parkplatz zurück, überqueren die Straße nach rechts und folgen dann halblinks dem Weg mit der Markierung Gelbes Rechteck (GR 532) in Richtung Sturzelbronn. Nach einer Weile lichtet sich der Wald und wir erreichen das ehemalige Forsthaus Welschkobert.

Wir gehen geradeaus weiter und folgen der Markierung Gelbes Rechteck (GR 532). Auf der linken Seite können wir in der Ferne den unteren Welschkobertweiher ausmachen. Der Weg windet sich um den Nestelsberg und biegt dann links auf den Damm des Welschkobertweihers (2) ab. Eine Infotafel an einem Sandstein erklärt die Geschichte des Weihers.

Am Ende des Damms biegen wir links auf den unmarkierten Forstweg ab. Bald öffnet sich zu unserer Linken eine Wiese. An einer Kreuzung gehen wir geradeaus und erreichen bald darauf eine zweite, an der wir links abbiegen (Grabstein mit der Inschrift "Benoît Pisché - Débardeur - 1962-2007").

Wir erreichen nun den Damm des unteren Welschkobertweihers, dem Etang du Welschkobert Bas (3). Das ehemalige Forsthaus Welschkobert fügt sich malerisch in die Landschaft und dahinter erhebt sich der Nestelsberg majestätisch.

Am Ende des Damms biegen wir rechts ab. Der Weg windet sich um die Nestelshardt. Wir bleiben nun auf dem breiten Forstweg und halten uns immer geradeaus. Nach einer Weile erreichen wir das Torfmoor, das eine Torfdicke bis zu 4,2 m vorweist.

Nach einer Weile stoßen wir auf einen breiten Forstweg, dem wir nach links folgen. Ab hier ist der Weg wieder markiert (Markierung Blaues Dreieck). Wir folgen diesem Weg ebenfalls immer geradeaus und gelangen zur Straße (Husarenposten). Wir überqueren die Straße und folgen dem Pfad mit der Markierung Grünes Dreieck, der uns parallel der Straße in kurzer Zeit zum Parkplatz führt.

Wichtige Hinweise

Das Be­treten der hier auf­ge­führ­ten und be­schriebenen Orte ge­schieht gänz­lich auf eigene Ge­fahr!
Alle An­gaben ohne Ge­währ!

Bitte be­achte und be­rück­sichtige un­bedingt die Warn­schilder des Jagd­betriebs (haupt­sächlich im Herbst) und der Fällungs­arbeiten. Vor allem bei den Fällungs­arbeiten herrscht Lebens­gefahr.

Bitte be­achte, dass die Strecken der Wanderungen und Burg­zugänge zwischen­zeitlich geändert sein können. Falls dies der Fall sein sollte, würde ich mich über eine kurze Nachricht an adminwanderparadies-wasgau.de oder über das Kontaktformular freuen, vielen Dank!

Einige angegebene Park­plätze sind keine offiziellen Park­plätze, sondern Stellen am Straßen- oder Weg­rand. Bitte respektiere diese Stellen und die Natur.

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