Lutzelhardt

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Praktische Informationen

Anfahrt und Zugang

Geschichtliches

  • 12. Jhd.: Errichtung der Burg.
  • 1297: Die Lutzelhardt geht an die Grafen von Bitsch, die die Burg an die Lutzelhardter als Lehen vermachen.
  • 1363: Die Burg wird an die Fleckensteiner übergeben.
  • 1397: Während des Bitscher Krieges setzen die Straßburger die Burg Lutzelhardt in Brand.
  • 1450: Die Burg geht an Wirich von Hohenbourg.
  • 1570: Die Lutzelhardt wird an die Hanau-Lichtenberger übergeben.
  • 1606: Die Burg wird zerstört.

Legenden

Der verliebte Trommler

Während des Dreißigjährigen Kriegs im 17. Jahrhundert war eine Soldatentruppe in einem Bauernhof von Obersteinbach stationiert. Unter den Soldaten gab es einen Trommler, der sich unsterblich in die Bauersmagd verliebt hatte. Seine Liebste war ihm nicht abgeneigt, doch vermied sie es sich mit ihm zu treffen, da man so etwas in dieser Zeit nicht tat.
Der Trommler verzweifelte immer mehr und um irgendwie mit seiner Liebsten in Kontakt zu treten wählte er eine drastische Maßnahme: Eines Nachts begab er sich zur nahen Burg Lutzelhardt und setzte sich an den Teufelstisch. Um Mitternacht rief er: "Für einen Kuss von meiner Liebsten verkaufe ich meinen Körper und meine Seele an den Teufel!"

Durch einen Spalt in der Mauer, den der Trommler nicht gesehen hatte, tauchte im Nu ein großgewachsener Mann mit Hufen und Hörnern auf und machte ihm ein Angebot. Nachdem er den Pakt unterzeichnet hatte, übergab ihm der Teufel zwei magische Trommelschlägel, die jede Schönheit anziehen würde, die ihn spielen hörte.

Am nächsten Morgen begann der Trommler vor seiner Liebsten zu spielen und lief in den Wald hinein. Die Bauersmagd konnte der Musik nicht widerstehen und folgte ihm in den Wald. Der Rhythmus wurde immer schneller und sie... verschwanden im Wald. Seitdem hat man die Beiden nie wieder gesehen.

Wilde Pferde

Angeblich soll es mehr als 100 wilde Pferde auf den Feldern der Lutzelhardt gegeben haben.

Wichtige Hinweise

Das Be­treten der hier auf­ge­führ­ten und be­schriebenen Orte ge­schieht gänz­lich auf eigene Ge­fahr!
Alle An­gaben ohne Ge­währ!

Bitte be­achte und be­rück­sichtige un­bedingt die Warn­schilder des Jagd­betriebs (haupt­sächlich im Herbst) und der Fällungs­arbeiten. Vor allem bei den Fällungs­arbeiten herrscht Lebens­gefahr.

Bitte be­achte, dass die Strecken der Wanderungen und Burg­zugänge zwischen­zeitlich geändert sein können. Falls dies der Fall sein sollte, würde ich mich über eine kurze Nachricht an adminwanderparadies-wasgau.de oder über das Kontaktformular freuen, vielen Dank!

Einige angegebene Park­plätze sind keine offiziellen Park­plätze, sondern Stellen am Straßen- oder Weg­rand. Bitte respektiere diese Stellen und die Natur.