Von Dahn nach Hauenstein

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Etappe 4 von 7

Diese Wanderung beschreibt die vierte Etappe der Mehrtagestour durch den deutschen Wasgau mit Start und Ende in Bad Bergzabern. Sie beginnt in Dahn und der Weg steigt auch schon gleich auf den Hochstein, der uns eine tolle Aussicht bietet. Das nächste Highlight, die Altdahner Burgengruppe, lässt auch nicht lange auf sich warten. Der Weg umgeht danach Erfweiler und führt ins Bottental. Ab dem Erfweiler Wasserfall steigt der Weg aus dem Bottental und führt zum ruhig gelegenen Winterkirchel. Über die Dicke Eiche und dem gleichnamigen Wanderheim geht es weiter über den Hahnenstein zum Hühnerstein, der uns einen Rundumblick beschert. Anschließend führt uns der Weg zum Backelstein, zum Lanzenfahrter Felsen und zu guter Letzt zum Burghalderfels bevor es zum Bahnhof Hauenstein-Mitte geht.

Praktische Informationen

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz aus gehen wir in den Kurpark und umrunden das Haus des Gastes links. Direkt dahinter biegen wir rechts ab und folgen dem Elwetritschen-Lehrpfad und der Markierung Pfälzer Waldpfad. Nach einer Weile biegt der Weg rechts ab und führt an einer Quelle vorbei zur St. Michaelskapelle. Dort biegen wir links ab und folgen weiterhin dem Pfälzer Waldpfad bis zum Abzweig Hochstein. Nach etwa 200 m erreichen wir die Soldatenhütte und den Aussichtspunkt des Hochsteins (1).

Wir gehen den gleichen Weg zurück bis zum Abzweig und folgen ab hier erneut dem Pfälzer Waldpfad bis zum Burgenmassiv Altdahn (2). Die Altdahner Burgengruppe steht auf 5 Felsen und ist in drei Burgen aufgeteilt: Tanstein im Westen, Altdahn im Osten und Grafendahn in der Mitte. Sie wurden in dieser Reihenfolge im 12. und 13. Jahrhundert erbaut und 1689 zerstört. Die Burg ist grundsätzlich geöffnet, kann aber wetterbedingt geschlossen sein.

Nach der Burgbesichtigung folgen wir dem Weg mit der Markierung Dahner Rundwanderweg (grüne Fichte) bis zur Schwalbenhalde: Wir laufen bis zur Straße (K 39), überqueren diese und folgen links dem Rad- und Fußweg. Am Parkplatz halten wir uns geradeaus und gehen in den Wald. An der Schwalbenhalde gehen wir geradeaus weiter und folgen dem Weg mit der Markierung Hahnfels-Tour (weißer Hahnenumriss auf blauem Hintergrund) Richtung Eibachquelle.

An der Kreuzung mit der Erfweiler Brunnengasse halten wir uns links und folgen dem Weg geradeaus bis zur Stelle "Erfweiler Eibachstraße, 224 m". Dort biegen wir links und gleich darauf rechts ab. Wir überqueren den Langenbach, passieren eine Wassertretstelle und gelangen zur Stelle "Eiwiesen, 227 m" (Markierung Pfälzer Waldpfad Richtung Winterkirchel). Dort biegen wir links ab und folgen wieder der Markierung Hahnfels-Tour (weißer Hahnenumriss auf blauem Hintergrund) Richtung Erfweiler Wasserfall.

Nach kurzer Zeit zweigt der markierte Pfad rechts mit dem Namen "Dickkopfpfad" ab. Wir bleiben jedoch auf dem breiten Weg und auf der rechten Talseite bis wir zum Landschaftsweiher im Bottental gelangen, an dem wir links abbiegen und vor dem Weiher die Talseite wechseln.

Der Landschaftsweiher im Bottental wurde ursprünglich als Neuwoog im 18. Jahrhundert zur Fischzucht angelegt. 1983 wurde er von der Gemeinde Erfweiler als Mittelpunkt des Erholungsgebietes "Langental" neu angelegt. Wir biegen rechts auf den breiten Forstweg ab und folgen der Markierung Hahnfels-Tour (weißer Hahnenumriss auf blauem Hintergrund). An der Stelle "Langenbach/Waad, 240 m" biegen wir rechts ab (Markierung Hahnfels-Tour (weißer Hahnenumriss auf blauem Hintergrund)), überqueren den Langenbach und erreichen die Eibachquelle.

Der Liebespfad (Markierung Hahnfels-Tour (weißer Hahnenumriss auf blauem Hintergrund)) führt uns dann bis zum Erfweiler Wasserfall (3). Das Tal wird immer enger und wir erreichen eine Kreuzung, an der wir geradeaus weitergehen und den Erfweiler Wasserfall erreichen.

Wir folgen nun dem unmarkierten Weg weiter geradeaus hinauf. An der nächsten Kreuzung gehen wir geradeaus weiter und ignorieren die Holzschilder Richtung Winterkirchel und Vier-Buchen. Am Ende der Steigung erreichen wir einen Picknicktisch, an dem wir links abbiegen und schnell die Stelle "Großes Stephanstal, 395 m" erreichen. Ab hier folgen wir rechts dem Pfad mit der Markierung Hauensteiner Schusterpfad (schwarzer Schuh auf gelbem Hintergrund) Richtung Winterkirchel.

Nach einer Weile erreichen wir das Winterkirchel (4), das 1748 erstmals erbaut wurde. 1789 zerstört, wurde es 1948/40 durch Pfarrer Barudio wiedererrichtet. Wir folgen weiterhin dem Hahnfels-Tour (weißer Hahnenumriss auf blauem Hintergrund) Richtung Hühnerstein und bevor wir die Dicke Eiche erreichen, kommen wir an einem Queichtalblick vorbei, der uns eine schöne Aussicht beschert.

Die Dicke Eiche (5) war ein überregionales Wahrzeichen. Sie war 300 Jahre alt und wurde 1994 von unbekannten derart mit einer Motorsäge beschädigt, dass sie 2003 abstarb und 2010 gefällt wurde.

Wir folgen halblinks dem Weg mit der Markierung Hauensteiner Schusterpfad (schwarzer Schuh auf gelbem Hintergrund) zum Wanderheim Dicke Eiche, an dem wir rechts abbiegen und dem Pfad (Markierung Hauensteiner Schusterpfad (schwarzer Schuh auf gelbem Hintergrund)) Richtung Hühnerstein folgen. An der Stelle "Südlich Hahnenfels, 448 m" halten wir uns halblinks und folgen dem Pfad mit der Markierung Hauensteiner Schusterpfad (schwarzer Schuh auf gelbem Hintergrund) auf den Hahnenstein hinauf, der uns eine tolle Aussicht auf den Kühhungerfelsen bietet.

An der Stelle "Südlich Hühnerstein, 422 m" stoßen wir wieder auf den Hauensteiner Schusterpfad (schwarzer Schuh auf gelbem Hintergrund), dem wir zum Hühnerstein (6) folgen. Der Hühnerstein ist über eine Leiter erklimmbar und bietet uns einen 360°-Panoramablick u. a. auf die Burgen Lindelbrunn und Trifels. Er stellt eine frühere Grenze zwischen den Besitzungen der Kurpfalz und dem Fürstbischof von Speyer dar. Sein Name kommt wohl vom "Hunnenstein" oder "Hünenstein".

Wir folgen dem Hauensteiner Schusterpfad (schwarzer Schuh auf gelbem Hintergrund) Richtung Fliehburg Backelstein, passieren eine Schutzhütte (Weimersborn), an der wir kurz dahinter links auf einen Pfad abbiegen und gelangen zum Backelsteinblick, der uns die wohl beste Aussicht auf den Backelstein bietet. Wir folgen dem Hauensteiner Schusterpfad (schwarzer Schuh auf gelbem Hintergrund) an verschiedenen Felsen vorbei bis zur Stelle "Backelsteinhalde/Abzweig Backelstein, 360 m". Dort biegen wir links ab und folgen dem unmarkierten Pfad hinab (Schild Richtung Abgang Schwimmbad, Backelstein) zur Fliehburg Backelstein (7).

Die Geschichte dieser Burg liegt völlig im Dunkeln. Archäologen vermuten, dass die Anlage aus dem 11. Jahrhundert stammt. Sie war wohl vorwiegend aus Holz und diente als Fliehburg. Es gibt nur noch wenige Burgenelemente wie eine Felsenkammer und -treppe und diverse Balkenlöcher zu sehen. Vom höchsten Punkt hat man eine schöne Aussicht auf das Gillenbachtal und den Burghalderfels.

Nach der Burgbesichtigung folgen wir dem unmarkierten Pfad hinunter ins Tal und biegen am Schwimmbad links ab. An dessen Ende biegen wir rechts ab und folgen dem Weg mit der Markierung Burghalder-Weg (orangener Umriss des Burghalderfelsens) zum Lanzenfahrter Felsen hinauf. Über eine abenteuerliche Leiter kann man den Felsen erklimmen und eine Aussicht auf den Burghalderfels, Hauenstein und den Backelstein genießen.

Wir folgen dem Burghalder-Weg (orangener Umriss des Burghalderfelsens) entlang des Lanzenfahrter Felsens und biegen rechts auf einen Forstweg ab. An der Stelle "Auf dem Benz, 360 m" biegen wir rechts auf einen Plattenweg ab. An dessen Rechtskurve gehen wir geradeaus weiter und nehmen ein paar Meter weiter halblinks den Pfad, der teilweise mit der Markierung Burghalder-Weg (orangener Umriss des Burghalderfelsens) versehen ist bis zur Fliehburg Burghalderfels (8).

Die Geschichte dieser Burg liegt ebenfalls völlig im Dunkeln. Archäologen vermuten, dass die Anlage aus dem 12. Jahrhundert stammt. Mauertechnik und Befestigungen sprechen für eine Errichtung im 10. Jahrhundert. Es gibt nur noch wenige Burgenelemente wie Mauerreste und Balkenlöcher zu sehen. Vom Felsen aus können wir den schönen Blick zurück zum Backelstein genießen.

Wir gehen den gleichen Weg zurück und biegen links auf den Weg ab. Diesmal folgen wir ihm hinunter ins Tal und stoßen auf das Haus mit der Nummer 18. Wir biegen rechts ab und direkt danach links in die Gräfensteinstraße. An deren Ende biegen wir links auf die Trifelsstraße ab und überqueren die Queichstraße und die Queich. Wir biegen rechts in die Dahner Straße ab, der wir geradeaus bis zur Bahnhofstraße folgen. Dort biegen wir links ab und begeben uns auf die rechts Straßenseite.

Kurz darauf weist uns ein Schild Richtung Bahnhof Mitte den Weg halbrechts in die Schweiäckerstraße. An der ersten Abzweigung halten wir uns geradeaus und an der zweiten auch. Wir folgen dem Weg geradeaus, der bald zur Straße Am Needing wird. Wir überqueren die Speyerstraße und folgen geradeaus der Falkenburgstraße bis zum Bahnhof Hauenstein-Mitte.

Wichtige Hinweise

Das Be­treten der hier auf­ge­führ­ten und be­schriebenen Orte ge­schieht gänz­lich auf eigene Ge­fahr!
Alle An­gaben ohne Ge­währ!

Bitte be­achte und be­rück­sichtige un­bedingt die Warn­schilder des Jagd­betriebs (haupt­sächlich im Herbst) und der Fällungs­arbeiten. Vor allem bei den Fällungs­arbeiten herrscht Lebens­gefahr.

Bitte be­achte, dass die Strecken der Wanderungen und Burg­zugänge zwischen­zeitlich geändert sein können. Falls dies der Fall sein sollte, würde ich mich über eine kurze Nachricht an adminwanderparadies-wasgau.de oder über das Kontaktformular freuen, vielen Dank!

Einige angegebene Park­plätze sind keine offiziellen Park­plätze, sondern Stellen am Straßen- oder Weg­rand. Bitte respektiere diese Stellen und die Natur.

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