Neukastel, Hohenberg und Föhrlenberg

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Auf den Spuren von Max Slevogt

Diese Wanderung beginnt am Slevogthof und führt uns direkt hinauf zur Burg Neukastel mit ihrer schönen Aussicht über die Rheinebene. Von dort geht es über den Hexentanzplatz, auch Förläcker genannt, zum Zollstock. Mit einem kleinen Rundweg gehen wir hinauf auf den mächtigen Hohenberg mit seiner Drachenrampe und dem eigentümlich erbauten Hohenbergturm. Von beiden Aussichtspunkten erstreckt sich uns die Landschaft zu Füßen und sieht wie eine große Modellbahnlandschaft aus. Anschließend geht es wieder hinab zum Zollstock und über den Parkplatz Ahlmühle zum Wettereck und dem Slevogtfelsen, von dem wir eine Traumaussicht auf die drei Annweiler Burgen genießen können. Über den Föhrlenberg mit seiner Aussicht nach Osten geht es schließlich hinab zum Hexentanzplatz und abschließend zum Slevogthof. Wem die gesamte Strecke zu anstrengend ist, kann sich für die kürzere Variante entscheiden, die den Hohenberg auslässt.

Praktische Informationen

  • Interaktive Tourenkarte: http://umap.openstreetmap.fr/de/map/neukastel-hohenberg-und-fohrlenberg_483779#15/49.1938/8.0051
    Wanderkarte: Hauenstein & Trifelsland

  • Druckversion: Neukastel, Hohenberg und Föhrlenberg (pdf)

  • Download: Neukastel, Hohenberg und Föhrlenberg (gpx) - Variante 1 (gpx)

  • Startpunkt: In Leinsweiler biegen wir in die Kirchstraße ab und folgen diese in die Weinberge. An der zweiten Haarnadelkurve biegen wir rechts ab und folgen den Schilden zum Slevogthof, bei dem sich der Parkplatz befindet.
    Koordinaten (Dezimalgrad - WGS 84): 49.186650° / 8.016684° oder mit Google Maps herkommen: https://goo.gl/maps/a67sbrDRaxo

  • Öffentliche Verkehrsmittel: Bus von Landau nach Leinsweiler (Ort) auf der Strecke Landau - Ilbesheim - Ranschbach - Godramstein - Landau (Linie 520/530) (VRN).
    https://www.vrn.de
    Alternativ: Mit Linie 527 von Annweiler nach Parkplatz Ahlmühle direkt zum Wanderweg. Wer hier startet, wandert versetzt zur Beschreibung.

    Von Leinsweiler (Ort) (ca. 1,1 km):
    Wir folgen der Hauptstraße nach Westen zur Ortsmitte und biegen rechts in die Weinstraße ab. Wir biegen dann links in die Kirchstraße ab und folgen dieser in die Weinberge. Ab hier folgen wir der Markierung Pälzer Keschdeweg (Esskastanie). An der zweiten Haarnadelkurve biegen wir rechts ab und folgen den Schildern zum Slevogthof.

  • Ungefähre Länge:
    11,0 km
    5,3 km (Variante 1)

  • Anstieg:
    470 m
    239 m (Variante 1)

  • Anforderungen: Anspruchsvolle Wanderung auf gut und teilweise schlecht markierten Waldwegen und -pfaden mit kurzen unmarkierten Streckenabschnitten.

  • Einkehr: In Leinsweiler.

  • Tipp: Zur Beobachtung von Sonnenuntergängen eignet sich der Slevogtfelsen sehr gut.

Wegbeschreibung

Wir folgen dem Pfälzer Weinsteig bergauf Richtung Annweiler. Nach dem Parkplatz halten wir uns an der Gabelung rechts (Holzschild nach "Fels") und steigen durch einen schönen Esskastanienwald hinauf zur Burg Neukastel (1).

Neukastel

Die Burg Neukastel wurde erstmals 1123 erwähnt. Nach mehreren Besitzerwechseln wurde sie 1525 während des Bauernkriegs zerstört und anschließend zum Teil wiedererbaut. Im 17. Jahrhundert wurde die Burg endgültig zerstört.

Heute ist der alte Zugang noch gut erkennbar, führt allerdings nirgendwo mehr hin. Der Aufstieg befindet sich rechts davon und oben können wir eine schöne Aussicht auf die Rheinebene bis zum Schwarzwald genießen. Wir können ebenfalls die Burgen Neuscharfeneck, Orensfels, Madenburg und Scharfenberg (Münz) sehen.

Der Pfälzer Weinsteig führt uns nun zum Hexentanzplatz (Förläcker) (2).

Variante 1

Wer sich für die Variante 1 entschieden hat, folgt halbrechts dem Forstweg mit der Markierung bergauf. Wir passieren das Wettereck mit seiner schönen Aussicht zu den Annweiler Burgen und biegen an der Infotafel Nr. 8 rechts ab und folgen dem Pfad hinab zum Slevogtfelsen (5). Den ersten Felsen umgehen wir links.
Ab hier ist der Weg weiter unten ab Slevogtfelsen (5) beschrieben.

Der Verlauf der Variante 1 ist in der Karte rot gestrichelt.

Wer sich für die Hauptroute entschieden hat, folgt halbrechts dem Forstweg mit der Radwegmarkierung vor der Sitzbank hinab. An einer Gabelung halten wir uns rechts und erreichen kurz darauf den Zollstock (3) mit der Zollstockhütte. Hier halten wir uns rechts und steuern auf eine Sitzbank zu. Diese umgehen wir links und biegen hinter ihr rechts auf den Pfad mit der Markierung Richtung Hohenberg ab.

Im Sommer kann der Pfad etwas zugewachsen sein und führt uns in einer Kehre den Hang hinauf. Nach einer Freifläche biegen wir rechts auf den Forstweg ab und folgen dem Hauptwegverlauf in der Haarnadelkurve. Es geht mit unserer Markierung weiter bergauf. Nach einer Weile biegen wir scharf rechts auf den Pfad mit den Markierungen und Schwarzer Punkt auf weißem Balken ab. Dieser führt uns nun hinauf zur Drachenrampe, dem südwestlichen Aussichtspunkt des Hohenberges. Von hier öffnet sich das Panorama über Annweiler, den drei Burgen Trifels, Anebos und Scharfenberg (Münz) bis hin zur Rheinebene. Über den Bergrücken des Hohenberges geht es weiter bergauf und an einer Schutzhütte vorbei bis zum Gipfel des Hohenberges (4) wo sich auf der Hohenbergturm befindet. Von hier können wir die beiden Burgen Ramburg und Neuscharfeneck sehen.

Hohenbergturm

Der Hohenbergturm wurde 1879 in Trockenbauweise errichtet. Bereits 1935 und 1972 musste er saniert werden. 2008 musste der Turm wegen Baufälligkeit gesperrt und wurde schließlich 2019 saniert, sodass er heute wieder bestiegen werden kann.

Auf dem Hohenberg befindet sich zudem eine Bronzezeitliche Höhensiedlung (1300 - 800 v. Chr.), die 2014 zufällig entdeckt wurde. Auf dem schmalen Bergrücken befindet sich ein aufwendig gebautes Terrassensystem, das sich auf einer Fläche von 3,5 ha erstreckt. Dies zeugt von der einstigen Wichtigkeit des Ortes an der Verbindung von Saar zu Rhein.

Wir folgen unserem Pfad mit den Markierungen und Schwarzer Punkt auf weißem Balken den Berg hinab und queren dabei einige Forstwege. An einer Forstweggabelung halten wir uns links und folgen anschließend unserem Pfad links hinab. Nach einer Weile stoßen wir auf einen weiteren Pfad, dem wir nach rechts folgen und erreichen den Zollstock (3).

Dort biegen wir vor der Schutzhütte rechts auf den Forstweg und folgen unseren beiden Markierungen und Schwarzer Punkt auf weißem Balken bis zum Parkplatz Ahlmühle (Bushaltestelle). An den Gabelungen halten wir uns stets links. Kurz vor der Straße biegen wir links ab und überqueren den Parkplatz. An seinem Ende halten wir uns links und folgen dem Pfad mit der Markierung den Hang hinauf. Wir queren einen Forstweg und folgen dem zweiten nach links bis zum Wettereck, von dem wir eine schöne Aussicht auf die Annweiler Burgen genießen können. Hier drehen wir um und folgen nun dem Forstweg leicht bergan. An der Infotafel Nr. 8 biegen wir rechts auf den Pfad ab, der uns bergab zum Slevogtfelsen (5) führt. Von hier gibt es die wohl schönste Aussicht auf die drei Annweiler Burgen. Den ersten Felsen umgehen wir links.

Slevogtfelsen (5)
Wir gehen zurück zur Infotafel Nr. 8 und folgen rechts dem Forstweg mit der Markierung . An der Gabelung mit dem Picknicktisch halten wir uns links. Kurz später geht es rechts den Pfad hinauf und über den Bergrücken zum Gipfel des Föhrlenberges (6). Zunächst öffnet sich der Blick nach Norden auf den Hohenberg und anschließend nach Osten auf die Rheinebene. Quasi unter uns können wir die Burg Neukastel zwischen den Bäumen sehen.

Wir folgen dem Pfad hinab und biegen vor dem Hochsitz rechts auf den Forstweg ab. Vor der Infotafel Nr. 10 biegen wir scharf links auf den unmarkierten Pfad ab, der uns im Zickzack hinab zum Hexentanzplatz (2) führt. Wir überqueren die weitläufige Wegspinne und folgen nun halbrechts der Radwegmarkierung. Es geht bergab und nach einer kurzen Zeit erreichen wir den Startpunkt dieser Tour.

Wichtige Hinweise

Das Be­treten der hier auf­ge­führ­ten und be­schriebenen Orte ge­schieht gänz­lich auf eigene Ge­fahr!
Alle An­gaben ohne Ge­währ!

Bitte be­achte und be­rück­sichtige un­bedingt die Warn­schilder des Jagd­betriebs (haupt­sächlich im Herbst) und der Fällungs­arbeiten. Vor allem bei den Fällungs­arbeiten herrscht Lebens­gefahr.

Bitte be­achte, dass die Strecken der Wanderungen und Burg­zugänge zwischen­zeitlich geändert sein können. Falls dies der Fall sein sollte, würde ich mich über eine kurze Nachricht an adminwanderparadies-wasgau.de oder über das Kontaktformular freuen, vielen Dank!

Einige angegebene Park­plätze sind keine offiziellen Park­plätze, sondern Stellen am Straßen- oder Weg­rand. Bitte respektiere diese Stellen und die Natur.

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