Von Erlenbach bei Dahn nach Dahn

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Etappe 3 von 7

Diese Wanderung beschreibt die dritte Etappe der Mehrtagestour durch den deutschen Wasgau mit Start und Ende in Bad Bergzabern. Sie beginnt in Erlenbach bei Dahn und geht über den Heidenberg mit seinen drei Aussichtspunkten (Waldsofa, Schlüsselsfels und Buchkammer) zur beeindruckenden Burg Drachenfels. Von dort geht es durch ein lichtes Tal zum großen Geierstein und anschließend nach Bruchweiler-Bärenbach. Ab hier führt der Weg uns zu vielen weiteren Felsen, nämlich den imposanten Retschelfelsen, Eisenbahnfelen und Rauhbergfelsen. Über die Reinigshofquelle geht es weiter zum großen Durstigfels und Wachtfelsen. Von dort können wir ein grandioses Panorama über das Dahner Felsenland genießen. Anschließend führt uns der Weg vorbei an Braut und Bräutigam nach Dahn, dem Ziel dieser Wanderung.

Praktische Informationen

Wegbeschreibung

Wir folgen der Hauptstraße nach Süden Richtung Niederschlettenbach. Kurz vor dem Ortsausgang biegen wir halbrechts ab und folgen dem Weg mit der Markierung Felsenland Sagenweg (Geist auf blauem Hintergrund) Richtung Nothweiler. Der Weg führt uns an Streuobstwiesen vorbei und wir biegen am Rettungspunkt 6813-498 rechts ab. Vor uns sehen wir bereits den Schlüsselsfels und wir folgen geradeaus der Markierung 4 (RWW Busenberg).

Kurz darauf stoßen wir auf einen asphaltierten Radweg, dem wir geradeaus folgen (Markierung 4 (RWW Busenberg)). Kurz vor dem Wanderparkplatz am Weißensteiner Hof biegen wir scharf links ab und folgen dem Busenberger Holzschuhpfad (Holzschuh und Burg Drachenfels auf weißem Hintergrund) Richtung Heidenberg. Nach kurzer Zeit führt uns der Weg im Zickzack den Heidenberg hinauf. An einer Abzweigung machen wir einen Abstecher zum Waldsofa (1) (Markierung 3 (RWW Busenberg). Dies ist unser erster Aussichtspunkt auf dem Heidenberg mit tollem Blick zum Drachenfels und der Altdahner Burgengruppe.

Wir laufen zurück zur Abzweigung und folgen uns rechtshaltend dem Busenberger Holzschuhpfad (Holzschuh und Burg Drachenfels auf weißem Hintergrund), der uns hinauf zum Schlüsselsfels (2) führt. Wer sich traut auf den vorderen Felsen zu gehen, wird mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt: Der Blick reicht von den Buhlsteinen über den Rötzenfels mit der Burg Trifels dahinter zur Burg Lindelbrunn, dem Rödelstein und den Burgen Berwartsein, Hohenbourg und Wegelnburg.

Über den Heidenberg (Markierung Busenberger Holzschuhpfad (Holzschuh und Burg Drachenfels auf weißem Hintergrund)) gelangen wir zum Buchkammernfels, der mit Überwindung einer leichten Kletterstelle den dritten Aussichtspunkt des Heidenberges stellt. Vor uns können wir in einer Flucht den Geierstein und die Lämmerfelsen und Büttelfels sehen.

Der Weg führt nun im Zickzack den Berg hinunter. Auf halber Höhe können wir links auf etwa 8 m Höhe den Eingang zu den Buchkammern ausmachen. Der Aufstieg ist ziemlich schwierig, wer dennoch wissen möchte, wie es innen aussieht, kann dies auf YouTube tun.

Buchkammer

Die Buchkammern des Heidenbergs sind Felsenkammern, deren Funktion bis heute nicht geklärt ist. Im 17. Jahrhundert wurden diese Felsenkammern während des französischen Reunionskriegs als Versteck genutzt. Es gibt weitere Theorien, die besagen, dass die Buchkammern als Gefängnis oder Wachtposten der nahen Burg Drachenfels genutzt wurden.

Wir folgen dem Busenberger Holzschuhpfad (Holzschuh und Burg Drachenfels auf weißem Hintergrund), der uns zur Drachenfelshütte führt. Hinter dem Spielplatz biegen wir links ab und folgen dem Weg mit der Markierung Bären-Steig (weißer Bär auf orangenem Hintergrund), der uns hinauf zur mächtigen Drachenfels (3) führt.

Der gespenstische Waldmann vom Drachenfels

Es lebte einmal ein Graf mit seiner hübschen Tochter Adelheid in der Burg Drachenfels. Ein höfischer Schreiber verliebte sich in die Tochter und schrieb ihr heimlich Briefe. Der Graf bemerkte jedoch schnell den Verehrer und verbannte diesen von Burg und Land.

Der hartnäckige Verehrer ließ sich davon aber nicht beeindrucken und streifte nachts heimlich voller Schmerz um die Burg. Eines Tages schrieb er Adelheid einen Brief, sie solle nachts in den Wald gehen. Unter einem Kastanienbaum sei ein Hochzeitsbett aufgestellt. Getrennt zu leben sei sinnlos, der gemeinsame Tod würde die Erlösung bringen.

Tatsächlich ging Adelheid eines Nachts zu besagtem Kastanienbaum. Niemand weiß warum sie so handelte. Sobald sie dort war, erdolchte sie ihr Verehrer. Bevor er sich selbst erdolchte, überkamen ihm große Zweifel und er floh feige in den Wald.

Der Graf trauerte sehr um seine Tochter und starb wenige Tage nach ihrem Tod selbst. Adelheids Verehrer geistert noch heute im Wald herum und taucht bei Sturm an der Kastanie auf. Verderben bringt sein ferner Gruß, da jeder den er anhaucht, sterben muss!

Nach der Besichtigung der Burg folgen wir unserem Weg und nun der Markierung Bären-Steig (weißer Bär auf orangenem Hintergrund) Richtung Geierstein. Der Weg führt uns ins Tal und wir biegen links auf den aspahltierten Radweg ab (Markierung Bären-Steig (weißer Bär auf orangenem Hintergrund)). Kurze Zeit später taucht der Geierstein in der Ferne auf.

Der Bären-Steig (weißer Bär auf orangenem Hintergrund) zweigt bald links ab, wir bleiben auf dem asphaltierten Radweg und wandern nun durch Grünland. Rechts vor uns können wir den Sprinzelfelsen sehen. Nach einer Weile stoßen wir auf den Busenberger Holzschuhpfad (Holzschuh und Burg Drachenfels auf weißem Hintergrund), dem wir zunächst geradeaus und danach links einen Erdweg entlang folgen.

An der Stelle "Ungerteich, 233 m" biegen wir rechts und gleich darauf links auf einen Pfad ab und folgen dem Bären-Steig (weißer Bär auf orangenem Hintergrund) hinauf zum Geierstein (4) (wer die Strecke etwas abkürzen mag, kann gleich rechts dem Waldweg hinab folgen). Vor dem Felsen biegen wir links ab und folgen dem Bären-Steig (weißer Bär auf orangenem Hintergrund), der nach dem Aufstieg auf einen stellenweise asphaltierten Waldweg absteigt. Wir biegen links ab, passieren eine Picknickstelle und gehen bis zur Bank mit der zuwachsenden Aussicht.

Wir laufen denselben Weg zurück zur Picknickstelle und folgen nun dem stellenweise asphaltierten Waldweg hinunter. Auch von dieser Seite ist der Geierstein (4) beeindruckend. Der unmarkierte Waldweg führt uns nach einer Kehre hinab ins Wieslautertal. Wir überqueren die Straße und die Bahnlinie und folgen dem Radweg nach Bruchweiler-Bärenbach. An heißen Tagen sorgt eine Wassertretstelle für Abkühlung.

In Bruchweiler-Bärenbach biegen wir rechts ab und folgen der Lauterstraße (wer die Wanderung vorzeitig beenden möchte, läuft weiter geradeaus und gelangt so zum Bahnhof und der Bushaltestelle). Hinter der Brücke über die Wieslauter biegen wir rechts in die Fabrikstraße ab. Hinter dem Spielplatz folgen wir weiterhin der Fabrikstraße die uns in einem Linksbogen zum Wanderparkplatz am Däumling-Werk führt.

Am Parkplatz biegen wir rechts ab und folgen nun dem Napoleon-Steig (blaue stilisierte Büste Napoleons) Richtung Retschelfelsen. Der Weg verläuft nun auf der rechten Talseite und biegt weiter oben scharf rechts ab. Nach einer weiteren Linkskurve queren wir einen Forstweg und folgen geradeaus dem Pfad (Markierung Napoleon-Steig (blaue stilisierte Büste Napoleons)). Ein paar Meter weiter erhebt sich das mächtige Felsenmassiv der Retschelfelsen.

Spätestens ab jetzt wird klar, dass der Name "Felsenland" durchaus verdient ist. Der Napoleon-Steig (blaue stilisierte Büste Napoleons) führt uns entlang der Retschelfelsen zum nächsten Felsenmassiv, dem der Eisenbahnfelsen (5). Von dort können wir eine schöne Aussicht auf die Retschelfelsen genießen. Am Felsendurchbruch biegen wir scharf links ab und wandern nun auf der anderen Seite der Eisenbahnfelsen entlang.

Unser Weg (Markierung Napoleon-Steig (blaue stilisierte Büste Napoleons)) führt uns zum Rauhberg und erneut wandern wir an einem Felsenmassiv, dem der Rauhbergfelsen entlang. Nach einer Weile erreichen wir die Kaiserslauterer Hütte des DAV, die nicht öffentlich zugänglich ist, in der aber nach Voranmeldung übernachtet werden kann. Gegenüber der Hütte befindet sich ein kleiner, senkrecht abfallender und ungesicherter Aussichtspunkt.

Der Napoleon-Steig (blaue stilisierte Büste Napoleons) führt uns nun im Zickzack an interessanten Felsformationen vorbei hinab ins Tal. Dort biegen wir rechts auf den Weg ab und halten uns an der nächsten Abzweigung geradeaus (Markierung Napoleon-Steig (blaue stilisierte Büste Napoleons)). Am "Wegekreuz östlich Reinigshofquelle, 223 m" folgen wir dem Napoleon-Steig (blaue stilisierte Büste Napoleons) nach links. Wir passieren ein Haus und gelangen zur Reinigshofquelle (6), die uns mit Trinkwasser versorgt.

Wir folgen dem Napoleon-Steig (blaue stilisierte Büste Napoleons) Richtung Napoleonsfels an Grünland vorbei bis zur Wegekreuzung "Felmersbacher Halde, 237 m". Dort biegen wir rechts ab und folgen nun dem breiten Forstweg mit der Markierung Gelber ausgefüllter Kreis Richtung Dahn. Der breite Forstweg führt uns zum beeindruckenden Durstigfels (7), den wir umrunden.

An der Nordseite des Durstigfels folgen wir nach rechts dem Forstweg und kurze Zeit später links dem Pfad mit der Markierung Gelber ausgefüllter Kreis. Von nun an geht es auf dem markierten Weg geradeaus bis zum Radweg ins Wieslautertal. Aufgrund von Sturmschäden ist aktuell ein Teilstück des Weges gesperrt; eine gut ausgeschilderte Umleitung ist eingerichtet (nicht auf der Karte aufgeführt).

Auf der gegenüberliegenden Talseite erhebt sich stolz das Hochsteinmassiv und wir folgen dem asphaltierten Radweg nach links Richtung Dahn. Vor dem Bahnübergang biegen wir links ab und folgen dem Dahner Felsenpfad (schwarze Steinpyramide auf orangenem Hintergrund) Richtung Büttelwoog (wer auf diesen Schlenker verzichten möchte, läuft geradeaus weiter nach Dahn). Nach einer Wiesenüberquerung führt uns der Weg hinauf zum Wachtfelsen (8), der über eine Treppe bestiegen werden kann. Von oben können wir ein traumhaftes Panorama über das Dahner Felsenland genießen. In der Ferne können wir die Burg Drachenfels und rechts davon den Buchkammernfels sehen.

Der Dahner Felsenpfad (schwarze Steinpyramide auf orangenem Hintergrund) führt uns zur Felsformation Braut und Bräutigam, an der wir rechts abbiegen und der Hasenbergstraße durch den Felsdurchbruch bis zum Haltepunkt Dahn Süd folgen. Dahinter biegen wir rechts in die Straße Im Kaltenbächel ab und kurze Zeit später links auf die Brücke über die Wieslauter. Wir überqueren den Parkplatz des Supermarktes und anschließend den Kreisverkehr. Vor uns liegt nun der Kurpark und rechts die Bushaltestelle Dahn, Haus des Gastes, das Ziel unserer Wanderung.

Wichtige Hinweise

Das Be­treten der hier auf­ge­führ­ten und be­schriebenen Orte ge­schieht gänz­lich auf eigene Ge­fahr!
Alle An­gaben ohne Ge­währ!

Bitte be­achte und be­rück­sichtige un­bedingt die Warn­schilder des Jagd­betriebs (haupt­sächlich im Herbst) und der Fällungs­arbeiten. Vor allem bei den Fällungs­arbeiten herrscht Lebens­gefahr.

Bitte be­achte, dass die Strecken der Wanderungen und Burg­zugänge zwischen­zeitlich geändert sein können. Falls dies der Fall sein sollte, würde ich mich über eine kurze Nachricht an adminwanderparadies-wasgau.de oder über das Kontaktformular freuen, vielen Dank!

Einige angegebene Park­plätze sind keine offiziellen Park­plätze, sondern Stellen am Straßen- oder Weg­rand. Bitte respektiere diese Stellen und die Natur.

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